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Koreanische KücheIn diesen 11 Restaurants in Köln schmeckt es wie in Korea

7 min
Essen im Restaurant Downtowner.

Im Downtowner in der Südstadt gibt es koreanisches Essen. (Archivbild)

Von knusprigem Fried Chicken bis Bibimbap: Diese 11 Restaurants zeigen, wie vielfältig und angesagt die koreanische Küche in Köln ist.

Koreanische Restaurants in Köln

In Köln sind kulinarische Ausflüge nach Korea seltener als etwa nach Vietnam – letztere Küche hat sich in den vergangenen Jahren schließlich rasant in der Stadt etabliert. Doch auch die koreanische Küche mit Kimchi, Mandu, Fried Chicken und Korean BBQ gewinnt zunehmend an Aufmerksamkeit, denn die Gastronomieszene einer so großen Stadt ist stets im Wandel.

Umso erstaunlicher ist es, dass dieser Trend so lange auf sich warten ließ, denn Korea hat kulinarisch einiges zu bieten – nicht zuletzt eine Vorliebe für kräftige Schärfe. Wir haben uns in Köln auf die Spur gemacht: Hier sind unsere elf Entdeckungen in der Domstadt.

Ihr Favorit ist nicht dabei? Dann schreiben Sie uns gerne unterksta-freizeit@kstamedien.de.

Bulgogi Haus, Korean BBQ, Weidenpesch

Das Bulgogi-Haus, wie es vor der Renovierung ausgesehen hat.

Die Farben der koreanischen Flagge finden sich im Bulgogi-Haus in der  Einrichtung wieder.

Im Frühling 2023 verkündete das Bulgogi-Haus seine Schließung – viele Fans äußerten auf Facebook und Instagram ihren Kummer. Im September 2024 dann die Überraschung: Es sollte eine Wiedereröffnung an gleicher Stelle geben, und die Freudenrufe auf Social Media ließen nicht lange auf sich warten. „Wir haben uns natürlich Gedanken gemacht, was wir verbessern können. Aber im Kern wird das Angebot dasselbe sein wie vor der Schließung", erklärte Inhaber Hyun-Jae An dieser Zeitung. Nach einer Sanierung folgte das Soft Opening am 25. Oktober 2024 – und seither herrscht hier normaler Betrieb. 

Adresse: Neusser Str. 654, 50737 Köln | www.bulgogi-haus.de


Gogi Matcha, Innenstadt

Das Restaurant Gogi Matcha in Köln.

Das Restaurant Gogi Matcha in Köln von innen. (Archivbild)

Was in Köln der Metthappen oder der Halve Hahn ist, ist in Korea frittiertes Hühnchen oder Kimchi-Pfannkuchen – typische Anju, also „Trink-Gerichte", die es in koreanischen Kneipen zu Bier gibt. Im Gogi Matcha geht das ganz wunderbar: „Der Service ist super freundlich, aufmerksam und kennt jede Position auf der Karte", schrieb Restaurant-Expertin Julia Floß 2023 in ihrer Kritik. Vom Ambiente her trifft Korea auf hippen Berlin-Style – eher Kneipe als Restaurant, mit hervorragendem Essen und Service.

Adresse: Johannisstraße 47, 50668 Köln | gogimatcha-koeln.com


Hankki, Belgisches Viertel

Hankki bedeutet auf Deutsch „eine Mahlzeit" – und die hat in der koreanischen Kultur stets auch eine gesellige Komponente. Das gemütliche Restaurant im Belgischen Viertel ist längst ein Lieblingsort im Veedel, die manchmal anzutreffende Schlange vor der Tür spricht für sich. Besonders beliebt ist das Fried Chicken mit krosser Panade und verschiedenen Saucen, aber auch koreanische Klassiker wie Bibimbap und Bulgogi stehen auf der Karte.

Adresse: Brabanter Str. 42. 50672 Köln | www.hankki.de


Downtowner, Südstadt

Essen im Downtowner Restaurant.

Downtowner Korean Urban Restaurant mit verschiedenen koreanischen Gerichten. (Archivbild)

O-Töne berichten über leckere, authentische und frisch zubereitete Gerichte zu fairen Preisen, die im Restaurant auf der Severinstraße serviert werden. Es gibt auch Tische und Stühle draußen vor dem Restaurant, die insbesondere im Sommer gern frequentiert werden. Wie in den meisten asiatischen Lokalen, wird auch hier gern scharf gekocht. Die beliebte koreanische Reisbowl Bibimbap gibt es ebenso wie etwas unbekanntere Gerichte. Wer sich nicht auskennt, fragt einfach nach.

Adresse: Severinstraße 164, 50678 Köln | downtowner-koeln.eatbu.com


Anju, Ehrenfeld

Eine Speisekarte im Restaurant Anju.

Im Anju wird geteilt: Es gibt viele kleine Speisen, so kann man mehr bestellen und mehr probieren. (Archivbild)

Im Februar 2019 eröffnete das Anju in Ehrenfeld und erfreut seither insbesondere größere Gruppen mit koreanischem Essen. Denn hier herrscht das beliebte Tapas-System, bei dem es sich lohnt, viele kleine Gerichte zu bestellen und dann zu teilen. So kann man viele verschiedene Spezialitäten probieren und sich trotzdem satt essen. Auf kleinen Schälchen werden die koreanischen Leckereien – viele davon auch ohne Fleisch – serviert. Auch unser Restaurant-Kritiker Carsten Henn war schon im Anju und wie es ihm gefallen hat, lesen Sie hier.

Adresse: Subbelrather Straße 269, 50825 Köln | Anju auf Instagram.


Hana Korean Kitchen

Auch am Zülpicher Platz finden Fans der koreanischen Küche eine Anlaufstelle: Früher konnte man an dieser Stelle schon im „Bibimbab“, das nun in der Nähe des Friesenplatzes zu finden ist und weiter unten im Text noch erwähnt wird, koreanisch essen. Heute ist aus dem Imbiss ein kleines, gemütliches Lokal geworden, das zum Verweilen einlädt. Bibimbab, Bulgogi und weitere Klassiker wie Mandus und Fried Chicken stehen hier selbstrendend auch auf der Speisekarte.

Adresse: Hohenstaufenring 23, 50674 Köln | hana-koeln.de


Gangnamstyle Korean BBQ

Das Restaurant zwischen Heumarkt und Rhein hat sich die Berühmtheit des namengebenen Liedes von Rapper Psy als Aushängeschild genommen und serviert seinen Gästen Korean BBQ, frittierte Mandu,  Fried Chicken und andere klassische Gerichte. Vegetarier kommen auch nicht zu kurz. Bestellt wird via Klingel oder Handy. Der Innenraum ist groß, mutet aber dennoch durch eine mühevolle Einrichtung mit toller Beleuchtung gemütlich an. Vor oder nach dem Essen bietet sich ein Spaziergang am Rhein an.

Das Gangnamstyle Korean BBQ und Bulgogi Bar zählt zu den Anlaufstellen für koreanische Küche in Köln und liegt zentral nahe dem Heumarkt. Gäste erwartet hier vor allem Korean BBQ, bei dem Fleisch direkt am Tisch gegrillt wird, sowie eine große Auswahl an klassischen Gerichten wie Bulgogi, Tteokbokki oder Mandu. Besonders gefragt ist auch das knusprige koreanische Fried Chicken in verschiedenen Varianten, ergänzt durch vegetarische Optionen und typische Beilagen. Betsellt wird via Klingel oder Handy. Der Innenraum ist groß, es gibt also viel Platz.

Adresse: Thurnmarkt 7, 50676 Köln | gangnamstyle-restaurant.com


Bibimbab, Friesenplatz

Das Schild des Lokals Bibimbab in Köln.

Das Schild zeigt die Gerichte im Bibimbab an. (Archivbild)

Im Bibimbab bekommt man einen schnellen koreanischen Imbiss. Das namensgebende Bibimbap gilt als klassisches Resteessen und besteht aus Reis, verschiedenen Gemüsesorten, Fleisch oder Tofu, Ei und Chili-Paste – echtes Feelgood-Food. Da alle Zutaten separat zubereitet werden, entsteht kein typisches Gemüse-Fleisch-Soßen-Gemisch. Zudem soll es hier besonders gutes Dububokgum, gebratenen Tofu mit Reis, geben – frisch vor den Augen der Gäste zubereitet, kurz gesagt: einfaches, leckeres Essen in zentraler Lage.

Adresse: Brabanter Str, 50, 50672 Köln | www.bibimbabkoeln.de


Corndawgs

Corndawgs vor dem Opening in der Kölner Südstadt.

Corndawgs vor dem Opening in der Kölner Südstadt.

Im Corndawgs auf der Severinstraße dreht sich alles um koreanisches Streetfood: Corn Dogs, also frittierte Snacks am Stiel, bei denen Würstchen oder Käse von einem Teigmantel umhüllt und knusprig ausgebacken werden. Die Varianten orientieren sich dabei am koreanischen Streetfood-Trend und reichen von klassischen Füllungen bis zu kreativen Kombinationen mit Mozzarella oder besonderen Panaden wie Panko oder Cornflakes. Dazu kommen verschiedene Saucen und Toppings, die den Corndogs ihren typischen, oft süß-herzhaften Geschmack verleihen.

Adresse: Severinstr. 68, 50678 Köln | www.corndawgs-kln.de


Chi.Noos, Südstadt

Ein Gericht mit Huhn und gebratenen Nudeln im Chi.Noos.

Nudeln und mehr gibt es im Chi.Noos in der Südstadt.

Direkt am Chlodwigplatz, umzingelt von zahlreichen Dönerlokalen, hat sich das Chi.Noos als kleiner Koreaner einen Namen gemacht. Chi.Noos steht für Chicken and Noodles. Neben den typischen Bratnudeln kann man hier auch andere traditionelle Gerichte bekommen. Es gibt Mandus, Bulgogi, Yukgaejang (scharfe Suppe) oder Rolls, aber eben auch Fried Chicken und Nudeln und das auch in Kombination als Menu. Das Chi.Noos ist sehr klein, daher sind die Sitzplätze begrenzt. Im restlichen Imbiss-Unversium am Chlodwigplatz ist der kleine Koreaner aber eine erfreuliche und willkommene Alternative.

Adresse: Chlodwigplatz 7, 50678 Köln | chinoos-koeln


Miga Asia Shop

Der Miga Asia Shop ist auf den ersten Blick ein klassischer Supermarkt für asiatische Produkte mit großer Auswahl. Wirklich besonders wird er jedoch durch sein integriertes koreanisches Speiseangebot. Von montags bis freitags zwischen 11:30 und 18:00 Uhr werden hier frisch zubereitete Gerichte direkt vor Ort angeboten. Aushängeschild ist das hausgemachte Kimchi – scharf gewürzter, fermentierter Chinakohl, auch in veganer Variante – ergänzt durch beliebte Klassiker wie Bibimbap, Ramen, Udon und verschiedene Tees, ideal für eine schnelle und dennoch authentische Mittagspause.

Adresse: Riehler Straße 9, 50668 Köln | Mehr Infos hier


Mmaah! – Eat Korean: Ankündigung in Kölner Südstadt

Freunde von lebenden Fischen und Aquarien könnten über diese Eröffnung traurig sein: Denn das neue koreanische Mmaah! – Eat Korean möchte eine Filiale am Standort des ehemaligen Mr Krabs auf der Bonner Straße in der Südstadt öffnen. Am Fenster hängt bereits ein Ankündigungsposter, ein Eröffnungsdatum ist bislang jedoch nicht bekannt. Bei Eat Korean handelt es sich um ein koreanisches Streetfood-Konzept, das schnelle, moderne Versionen klassischer Gerichte wie BBQ, Fried Chicken und Mandu anbietet – teils auch in veganen Varianten. 

Mmaah! – Eat Korean, Bonner Straße 58, 50677 Köln

Unsere Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist eine subjektive Zusammenstellung.