Was bedeutet es, wenn einzelne Gebäudeelemente in der Innenstadt höher sind als 40 Meter? Darauf antwortet die Verwaltung.
Anbau an berühmtes Kölner GebäudeStadt positioniert sich in Debatte um umstrittene Höhe

So präsentierte Peek & Cloppenburg seine Pläne für die Dachterrasse. Nun soll aber auch ein Wetterschutz installiert werden.
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Laut Kölner Stadtverwaltung könnten der Aufzug an der Außenseite und der Wetter-Unterstand auf dem Dach des geplanten Anbaus am Weltstadthaus von Peek & Cloppenburg zulässig sein – wenn sie nicht zu prominent zu sehen sind.
Beide überschreiten die laut Höhenentwicklungskonzept vorgesehenen 40 Meter um einige Meter: Der gläserne Aufzug soll 43,70 Meter hoch sein und auf die öffentlich zugängliche Dachterrasse samt Café führen. Auch der Unterstand als Schutz vor Regen ist höher (42,30 Meter). Der Anbau an sich soll 39,50 Meter hoch werden.
Stadt: Stadtsilhouette soll erhalten bleiben
Auf Nachfrage teilte die Stadt mit: „Das Höhenkonzept bezieht sich grundsätzlich auf die gesamte Gebäudehöhe. Die Höhenbegrenzung von 40 Metern zielt darauf ab, die bestehende Stadtsilhouette der Innenstadt nicht zu überformen.“
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Die neuen Pläne zeigen den Unterstand auf dem Dach sowie den Aufzug am Gebäude.
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Dann kommt die entscheidende Passage: „Es ist jedoch üblich, dass untergeordnete technische Bauteile (Blitzschutz, Aufzugsüberfahrten, Wartungsanlagen) auf dem Dach untergebracht werden müssen. Solange diese deutlich untergeordnet bleiben, ist dies im Rahmen des Höhenentwicklungskonzeptes zulässig.“
Wie berichtet, stellte Peek & Cloppenburg die Pläne am Dienstag im Gestaltungsbeirat des Stadtrates vor. Dem Vernehmen nach sieht das Gremium in der leichten Überschreitung der Höhe eher kein großes Problem. Es braucht später aber ohnehin unter anderem noch einen Bauantrag samt Genehmigung.
Peek & Cloppenburg will das bisherige Gebäude an der Cäcilienstraße abreißen und dort das neue Haus errichten. Der Neubau und das 34 Meter hohe Weltstadthaus werden verbunden. In dem Neubau soll es unter anderem Büros, Gastronomie und einen Veranstaltungssaal geben. Das Unternehmen investiert laut eigener Aussage rund 100 Millionen Euro. (mhe)

