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Nach Brand in KölnGladbach-Ultras mit Spott-Botschaft an die „Wilde Horde“

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Feuer in Köln.

Blick auf die Räumlichkeiten der „Wilden Horde“, die nach einem Brand in Köln Bickendorf schwer in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Ein Feuer zerstört das Vereinsheim der FC-Ultras „Wilde Horde“. Die Erzrivalen aus Gladbach reagieren mit Spott.

In Köln hat ein großes Feuer auch die Clubräume der Ultra-Gruppe „Wilde Horde“ erfasst. Anhänger des Erzrivalen reagieren darauf mit Hohn.

Für die aktive Fanszene des 1. FC Köln endete die Saison mit einem Tiefpunkt. Die 1:5-Niederlage gegen den FC Bayern war sportlich nicht relevant und daher verkraftbar. Viel härter traf die Gruppe „Wilde Horde“ das zerstörerische Feuer in ihrem Vereinsheim am Morgen des Samstags (16. Mai 2026).

Ein Brand in einer Autowerkstatt in Bickendorf, das mutmaßlich durch Schweißarbeiten verursacht wurde, entwickelte sich zu einem Großfeuer. Auch die Kripo ermittelt zur Brandursache. Die Flammen griffen anschließend auf das angrenzende Gebäude der Kölner Ultra-Gruppe über.

Gladbach-Ultras mit Provokation nach Brand in Köln

Am Samstag wollten sich weder Feuerwehr noch Polizei auf Nachfrage des „Kölner Stadt-Anzeiger“ und von „EXPRESS.de“ zum genauen Ausmaß der Schäden äußern. Das Bauwerk wird allerdings als einsturzgefährdet eingestuft. Fotos von der Außenseite belegen das große Ausmaß der Zerstörung durch das Feuer.

Mitglieder der „Wilden Horde“, die bereits auf dem Weg zum Spiel in München waren, brachen ihre Fahrt sofort ab und kehrten nach Köln heim. Andere Ultra-Gruppen des FC bekundeten ihre Solidarität. Während der Partie wurde in der Allianz-Arena sogar ein schnell angefertigtes Spruchband gezeigt.

Ganz anders wurde die Nachricht aus Köln von den Anhängern des Erzrivalen aufgenommen. Die Ultras aus Gladbach zeigten beim 4:0-Erfolg über die TSG Hoffenheim vorübergehend ein großes Banner. Darauf stand die vielsagende Botschaft: „Auf der Asche tanzt der VfL.“

Dieser Satz ist einem Fangesang der Gladbacher entnommen. In dem Lied kommt auch die Stelle vor: „Sieben Tage brennt der Kölner Dom und im Dom da sitzt der FC Köln.“

Allerdings waren die Kölner Anhänger nicht die einzigen Ziele von Spott aus dem Niederrhein. Auch der scheidende Kapitän von Gladbach, Rocco Reitz (23), erhielt Kritik aus den eigenen Reihen. Er konnte bei seiner Verabschiedung nicht dabei sein, da er wegen einer schweren Infektion im Krankenhaus lag.

„Im Abstiegskampf und der Derbywoche als Kapitän die Segel streichen – sicherlich wirst du bei RB menschlich reifen“, stand auf einem Banner, das sich an das Eigengewächs richtete. Reitz hatte seinen Transfer zu RB Leipzig bereits mitten in der Spielzeit, wenige Tage vor dem Derby in Köln, verkündet. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.