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Demos und Fußball Großeinsatz für die Polizei am Samstag in Köln

Demo Heumarkt 150521

Zu einer Pro-Palästina Demo vorigen Samstag strömten hunderte Menschen zum Heumarkt - doppelt so viele, wie von den Veranstaltern geplant.

Köln – Die Polizei plant einen Großeinsatz in der Innenstadt am kommenden Samstag. Zu verschiedenen Kundgebungen an zentralen Orten werden mehrere hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet. Außerdem empfängt der 1. FC Köln um 15.30 Uhr im Rhein-Energie-Stadion Schalke 04 zum letzten Bundesligaspiel der Saison - nach dem Abpfiff könnte der Abstieg für die Kölner besiegelt sein.

Ultras und Hooligans aus beiden Städten sind seit Jahren verfeindet. Im Januar 2014 lieferten sich Schläger beider Lager eine brutale Straßenschlacht in der Nähe des Rudolfplatzes, bei dem ein Schalke-Anhänger lebensgefährlich verletzt wurde. Die Polizei stellt sich auch am Samstag auf mögliche Ausschreitungen rund ums Stadion oder anderswo in der Stadt ein.

Drei große Versammlungen in der Innenstadt angemeldet

Auf dem Heumarkt wollen sich ab 13 Uhr bis zu 500 Menschen treffen, um gegen das geplante Versammlungsgesetz NRW zu demonstrieren. Das Motto der Veranstaltung: "Versammlungsgesetz stoppen - Grundrechte erhalten". Nach einer Auftaktkundgebung wollen die Demonstranten zu Fuß zum Friesenplatz ziehen. Um 13.30 Uhr fordern bis zu 200 angemeldete Teilnehmer auf der Deutzer Werft: "Stopp den Krieg in Kurdistan". Und ab 15 Uhr protestieren auf dem Rudolfplatz Gegner der staatlichen Corona-Maßnahmen unter dem Motto: "Die Gegenseite ist anzuhören". Die bis zu hundert angekündigten  Demonstranten wollen im Anschluss zu Fuß zur Deutzer Werft laufen.

Ob zudem wie am vergangenen Wochenende auch am kommenden Samstag wieder Pro-Palästina-Kundgebungen oder Mahnwachen gegen Antisemitismus stattfinden werden, steht noch nicht fest. Entsprechende Versammlungsanmeldungen lagen der Polizei am Mittwoch noch nicht vor.