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„Ride of Silence“ Schweigend durch Köln für getöteten Radfahrer

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Die Demonstranten versammelten sich an der Kreuzung von Innere Kanalstraße und Subbelrather Straße.

Köln – Rund 48 Stunden nach dem Unfalltod eines 51 Jahre alten Radfahrers in Ehrenfeld haben am Mittwochabend mehr als 100 Teilnehmer einer Demonstration an der Unfallstelle des Opfers gedacht. An der Kreuzung von Innere Kanalstraße und Subbelrather Straße, wo der Mann am Montagabend von einem Lkw  überrollt worden war, stellten die Teilnehmer der „Ride of Silence“ genannten Radtour durch die Stadt ein weiß lackiertes Fahrrad als Mahnmal auf. Einige Teilnehmer legten zum Gedenken an das Opfer, dessen Lebensgefährte an der Kundgebung teilnahm, ihre Räder auf die Fahrbahn. 

In rund 450 Städten auf der ganzen Welt fand die Gedenkfahrt für getötete und schwer verunglückte Radfahrer am Mittwoch statt. Der Ursprung des „Ride of Silence“ (Fahrt der Stille) liegt in Dallas, Texas, in den USA, wo 2003 ein Radfahrer nach einem Unfall gestorben war. In Köln hatte der Fahrrad-Klub ADFC zum dritten Mal zur Teilnahme aufgerufen.  

Am Freitag, 19. Mai, beginnt um 19 Uhr am Porzer Rathaus eine weitere Gedenkfahrt. (jp)