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Zoch in WahnEinhörner und Grüße aus Nordrhein-Holstein

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Eine Zugteilnehmerin mit pinkem Schal und schwarzer Perücke verteilt Kamelle.

Kamelle direkt in die Hand brache diese Jecken den Zuschauern am Zugweg in Wahn.

Am Rand der Heide boten 1.400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Samstags-Zug ein kunterbuntes närrisches Spektakel mit allerlei jecken Viechern. 

Am Wahner Zug war tierisch etwas los. Nicht nur, was die Besucherzahlen betrifft, die wie  in jedem Jahr um die 40.000 lagen. Es waren auch erstaunlich viele bekannte und unbekannte Tiere im Zug und am Straßenrand zu sehen. Bienchen und Schafe, Schmetterlinge und Einhörner, Zottelviecher aus fernen Galaxien und die ausschließlich in Wahnheide beheimateten Super-Heidehasen waren im jecken Getümmel auszumachen. Sie alle sprachen mühelos Kölsch und zeigten gute Übung im Kamellewerfen und -schnappen.

Zugleiter Dieter Marmann setzte den Zug in Bewegung, und auf der gesamten Strecke bewiesen mehr als 1.400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, dass sie das Zug Motto 2026 mit Freude umsetzen: „Ein Dorf, ein Zoch, ein starkes Wir – zesamme fiere, dat sin mir“ , so überschrieb die IG Wahner Karneval als Organisatorin mit ihrer neuen Vorsitzenden  Monica Molitor den aktuellen Wahner Zoch. 49 Gruppen, darunter Schulen und Gemeinschaftseinrichtungen, wie das Altenzentrum Urbach, Sportvereine, Hausgemeinschaften, Karnevalsgesellschaften aus dem Ort und aus der Nachbarschaft verliehen dem närrischen Spektakel besondere Farben.

Am Zugweg sind sechs junge Mädchen mit aufgepumpten Einhörnern.

Natürlich gibt es Einhörner, am Wahner Zugweg sogar in sechsfacher Ausführung.

Entertainer Guido Cantz als jecke Prominenz aus dem Veedel war ebenso mit einem eigenen Wagen vertreten wie ein Bundesland, das es wohl auch nur in Wahn gibt. Von Nordrhein-Holstein hat man anderswo noch nichts gehört, im Wahner Zug hat dieses Land aber viele Fans und ist laut  Aufschrift auf dem Zug-Wagen, auch ohne „Interligenz“ gut gelaunt.  Das Porzer Kinderdreigestirn, in diesem Jahr mit Prinzessin Ella Rohde, Jungfrau Laura Stadler und Bauer Daniel Keßel, bildet traditionell den Abschluss des langen, fröhlichen Zuges. Ein Porzer Kinderprinz von einst mischte sich einfach auch noch mal ins jecke Schmölzje der Kinderprinzengarde:  Prinz Maik aus dem „großen“ Porzer Trifolium erprobte hoch auf dem Wagen schon einmal, wie sich das Bad in der Menge am nächsten Tag beim Porzer Zug anfühlen würde.