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Zum Reality-TV-Abschied teilt Chris Töpperwien aus„Da herrscht geistige Funkstille“

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Chris Töpperwien nutzte seinen Fernsehabschied für eine Generalabrechnung mit dem Reality-TV. (Bild: Getty Images / Hannes Magerstaedt)

Chris Töpperwien nutzte seinen Fernsehabschied für eine Generalabrechnung mit dem Reality-TV. (Bild: Getty Images / Hannes Magerstaedt)

Die Doku-Soap „Goodbye Deutschland“ machte Chris Töpperwien einst zum Star. Auch im Reality-TV war er danach zu sehen. Doch nun macht der 51-Jährige Schluss mit Fernsehen - und fand zum Abschied markige Worte.

Mit der Currywurst im Gepäck nach Los Angeles: Mit großen Träumen ging Chris Töpperwien 2012 von Köln nach Los Angeles - und avancierte begleitet von TV-Kameras zum „Goodbye Deutschland“-Star. Seine dadurch erreichte Prominenz öffnete dem heute 51-Jährigen auch die Türen ins Reality-TV. Zu sehen war er unter anderem in „Promi Big Brother“ und „Prominent getrennt“. Doch nun verlässt Chris Töpperwien die TV-Bühne - und zwar mit einem ordentlichen Rumms.

Via Instagram teilte er mit markigen Worten gegen die „Fernseh-Reality“ und deren Protagonisten aus. „Wirklich arbeiten? Verantwortung übernehmen? Fehlanzeige“, urteilte Töpperwien über Reality-Stars. „Dafür reicht das Geld der reichen Eltern, des aktuellen Lebensgefährten oder die nächste Schrott-Show, bei der man sich erneut zum Affen machen dar.“ Oft handle es sich dabei um „letztklassige Selbstdarsteller“, die sich „für besonders clever“ hielten. Dabei würden sich diese eigentlich durch „geistige Funkstille“ auszeichnen, echauffierte sich der 51-Jährige: „Ein Vakuum, so leer, dass selbst heiße Luft darin verloren geht.“

Chris Töpperwien liest „aufmerksamkeitsgeilen Clowns“ die Leviten

Deshalb kam Chris Töpperwien zu einem für ihn eindeutigen Schluss: „Mir kann man beim besten Willen nicht mehr so viel Geld bezahlen, dass ich mich noch einmal freiwillig in diese untersten Schubladen des Fernsehens begebe.“ Töpperwiens Generalabrechnung mit dem Reality-Geschäft war aber noch lange nicht am Ende. „Wie ernst manche dieser aufmerksamkeitsgeilen Clowns ihre Rolle dort nehmen, ist für mich nichts weiter als Comedy“, legte er wortgewaltig nach.

„Spätestens, wenn man [...] jede Form von Selbstachtung über Bord wirft, sollte man sich ehrlich fragen, ob man noch alle Tassen im Schrank hat - oder ob man die Kontrolle über das eigene Leben längst abgegeben hat“, urteilte Töpperwien knallhart. Er kehre diesem „Zirkus“ nun „mit Stolz den Rücken“. Seine Erkenntnis laute: „Manche Kapitel sollte man nicht fortsetzen, sondern endgültig verbrennen.“

Ein Beitrag geteilt von Chris Töpperwien (@chris.toepperwien) (tsch)