Verteidiger-Plädoyer im Prozess gegen Franco A. verschoben
Frankfurt/Main – Das Ende des Prozesses wegen Terrorverdachts gegen den früheren Bundeswehr-Offizier Franco A. verzögert sich weiter. Der für diesen Dienstag geplante Verhandlungstermin mit dem Plädoyer der Verteidigung wurde wegen der Erkrankung eines Verfahrensbeteiligten aufgehoben, wie das Oberlandesgericht Frankfurt am Montag mitteilte. Fortgesetzt werden soll der Termin nun am Freitag, die ursprünglich für dieses Datum geplante Urteilsverkündung wurde auf den 15. Juli verschoben.
Die Anklage hat bereits plädiert. Sie fordert eine Haftstrafe von sechs Jahren und drei Monaten. Der Prozess dauert bereits mehr als ein Jahr. Franco A. soll Anschläge auf Politiker geplant haben. Der derzeit vom Dienst freigestellte Bundeswehrsoldat hatte sich zudem eine falsche Identität als syrischer Flüchtling zugelegt. A. wurde im Februar 2017 auf dem Wiener Flughafen festgenommen, als er eine geladene Pistole aus einem Versteck in einer Flughafentoilette holen wollte.
© dpa-infocom, dpa:220704-99-902544/2 (dpa)
