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Großeinsatz in Koblenz16-Jähriger bei Explosion in Autowerkstatt lebensgefährlich verletzt

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Der Jugendliche wurde so schwer verletzt, dass er mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht wurde (Symbolfoto).

Der Jugendliche wurde so schwer verletzt, dass er mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht wurde (Symbolfoto).

Ein weiterer Mitarbeiter wurde verletzt, als er dem 16-Jährigen zu Hilfe eilte. Ein Rettungshubschrauber musste gerufen werden.

Bei einer Explosion in einer Autowerkstatt in Koblenz am Rhein ist es am Donnerstag (28. August) zu einer schweren Explosion gekommen. Ein 16-jähriger Auszubildender wurde lebensgefährlich verletzt. Ein weiterer Mitarbeiter wurde ebenfalls verletzt. Die Rettungskräfte und Polizei waren im Großeinsatz.

Zu der Explosion ist es den Ermittlungen zufolge am Donnerstagnachmittag gekommen. Einsatzkräfte der Polizei, Feuerwehr und vom Rettungsdienst eilten sofort zum Unfallort in der Arenberger Straße. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Kompressor explodiert – Mitarbeiter bei Versorgung des 16-Jährigen verletzt

In der Werkstatt im Stadtteil Niederberg ist ein Kompressor explodiert, teilte eine Pressesprecherin der Polizei Koblenz in einer Erstmeldung mit. Der 16 Jahre alte Azubi der Werkstatt sei bei der Verpuffung so schwer verletzt worden, dass er mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden musste.

Bei der Versorgung des Jugendlichen sei ein weiterer Mitarbeiter ebenfalls verletzt worden, hieß es weiter. Die Verletzungen seien in diesem Fall aber nicht so gravierend.

Die Polizei ließ die Arenberger Straße zwischen Bergstraße und Neuer Weg in beiden Richtungen für den Verkehr sperren.

Polizei ermittelt nach Explosion in Autowerkstatt

Warum es zu der Explosion in der Werkstatt kam, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen. „Aktuell wird von einem Betriebsunfall ausgegangen“, erklärte die Polizei Koblenz.

Ein Gutachter prüfte das Gebäude auf mögliche Schäden, konnte aber keine feststellen. Die Arenberger Straße konnte nach Abschluss des Rettungseinsatzes wieder freigegeben werden. Die Polizei stellt unterdessen weitere Ermittlungen an. (jv)