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Mannschaft wählt den Keeper ins AmtAndré Weis ist neuer Kapitän von Fortuna Köln

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Andre Weis

Fortuna-Keeper André Weis genießt das Vertrauen seiner Teamkollegen.

Köln – Der SC Fortuna Köln hat in der Vorbereitung auf die am Wochenende beginnende Saison in der Fußball-Regionalliga West mit der Arbeit an den Feinheiten begonnen. Sowohl im Defensivverhalten als auch im Offensivspiel soll noch an Stellschrauben gedreht werden, berichtet der neue Trainer Markus von Ahlen.

Doch, so betont der 51 Jahre alte Fußballlehrer aus Bergisch Gladbach, die „wichtigsten Dinge“ konnte er bereits beobachten: „Die Mannschaft ist zusammengewachsen. Wir haben uns kennengelernt. Und auf dem Platz stabilisieren sich die Abläufe.“

Im abschließenden Testspiel war der Fortuna am Freitag ein 1:1 gegen den niederländischen Zweitligisten Roda Kerkrade gelungen. Dylan Vente sorgte für den Kölner Rückstand (30.), Sascha Marquet traf in der zweiten Halbzeit per Elfmeter zum Ausgleich (65.).

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„Die Aussagekraft von so einem Spiel ist natürlich immer schwer zu beurteilen. Man weiß nie, was der Gegner in der Vorbereitung gemacht hat“, sagte von Ahlen. „Und man weiß natürlich nach so einer Vorbereitung nie zu 100 Prozent, wo man steht.“ Mit Blick auf den Saison-Auftakt, ein Heimspiel gegen Lippstadt am 23. Juli (14 Uhr, Südstadion), zeigte sich der Trainer dennoch zuversichtlich.

Jules Schwadorf fehlt zum Saisonstart gegen Lippstadt

Nach dem Abschied von Jannik Löhden in Richtung Lübeck wird ab sofort André Weis die Fortuna als Kapitän aufs Feld führen. „Er ist ein absolutes Vorbild – nicht nur, was die Leistung anbelangt“, lobte Trainer von Ahlen. „André hat viel Erfahrung und kümmert sich auch um viele Dinge außerhalb des Platzes.“ Der 32 Jahre alte Keeper wurde von der Mannschaft ins Amt gewählt, berichtete von Ahlen.

Seine Stellvertreter sind Innenverteidiger Dominik Lanius und Mittelfeld-Stratege Maik Kegel. Keeper Weis war vor einem Jahr vom FC Viktoria zur Fortuna gewechselt.

Ein Transfer ist finanziell noch möglich

Verzichten muss der Südstadt-Klub zum Saisonstart auf Jules Schwadorf, seinen wohl prominentesten Neuzugang. Der 29 Jahre alte Offensivspieler hat eine Muskelverletzung von seinem Ex-Klub Preußen Münster mitgebracht. „Wir waren eigentlich der Hoffnung, dass er es auskuriert hat. Aber es hat sich als hartnäckiger erwiesen. Es braucht seine Zeit“, sagte von Ahlen. Fortunas Budget reicht noch für einen weiteren, letzten Transfer. Doch verspürt der Trainer keine Eile. „Wir sind gut aufgestellt. Aber wenn Bewegung in den Markt kommt, haben wir noch Handlungsspielraum.“