Feuerwehr im Tal bei KrähwinkelFachwerkhaus bei Brand in der Nacht vernichtet

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Komplett niedergebrannt und eingestürzt ist in der Nacht das Wohnhaus aus Fachwerk des Gehöfts in Krähwinkel.

Leichlingen-Witzhelden – Beim Brand eines Fachwerkhauses in der Witzheldener Ortschaft Krähwinkel ist das Wohnhaus des Gehöftes in der Nacht zu Freitag komplett vernichtet worden. Als die Feuerwehr nach dem um 2 Uhr ausgelösten Alarm mit allen Löschzügen eintraf, brannte das Gebäude bereits in voller Ausdehnung und schlugen die Flammen aus dem einstürzenden Dach.

Über die Alarm-App Nina warnte die Leitstelle des Kreises Anwohner im Bereich von Witzhelden bis Paffenlöh vor dem Rauch und Geruchsbelästigungen. Feuerschein und Qualmwolken waren nachts weithin sichtbar.

Der Feuerschein und der Rauch, vor dem die Leitstelle warnte, waren weithin sichtbar. Die Feuerwehr musste Schläuche ins Tal verlegen.

Da zum Zeitpunkt des Unglücks kein Bewohner im Haus war, wurde zum Glück niemand verletzt. Auch die zum Gehöft gehörenden Pferdestallungen waren leer, weil zurzeit keine Tiere auf dem Hof untergebracht sind.

Der Eigentümer des alten Fachwerkhofs befindet sich zurzeit offenbar im Krankenhaus, daher ist auch die Brandursache noch völlig ungeklärt. Die Kriminalpolizei hat den Brandort für weitere Untersuchungen beschlagnahmt.

Die Feuerwehr musste lange Schlauchleitungen ins Tal verlegen.

Eine Anwohnerin hatte den Feuerschein in der Nacht gesehen und die Feuerwehr alarmiert. Das versteckt liegende Gehöft befindet sich südlich der L 294 am Ende eines bei Richtershof abzweigenden schmalen Fahrwegs.

Lange Schlauchleitungen bis zum Brandort im Tal

Für die Löschwasser-Versorgung musste die Feuerwehr lange Schlauchleitungen von der Landstraße aus tief hinunter ins Tal verlegen. Die Landesstraße blieb wegen der Einsatzfahrzeuge zwischen Friedrichshöhe und dem Ortskern Witzhelden noch bis Freitagmorgen gegen 11 Uhr für den Verkehr gesperrt.

Alte Trecker, Autos und Maschinen wurden in Mitleidenschaft gezogen. Aber es wurde niemand verletzt, weil das Haus verlassen war.

Die Freiwillige Feuerwehr Leichlingen war unter Leitung von Stadtbrandmeister Björn Heitmann neun Stunden lang im Einsatz, bis alle Glutnester abgelöscht waren. Das Technische Hilfswerk rückte mit einem Bagger an und half dabei, die brennenden Trümmer sicher zu bergen. Gegen 4.40 Uhr war das Feuer unter Kontrolle. Von den Gebäuden konnten nur Garagen und Ställe vor den Flammen gerettet werden.

Die Brandursache ist noch unbekannt und wird von der Polizei untersucht.

Über die Höhe des Sachschadens an Immobilie und Fahrzeugen liegen noch keine Schätzungen vor. Auf dem Gelände, in Garagen, Schuppen und Werkstatt befanden sich eine Vielzahl von auch historischen Traktoren, Autos, Anhänger, Maschinen, ein Wohnwagen und landwirtschaftliche Geräte.

Die Brandermittler der Polizei haben ihre Arbeit aufgenommen, um herauszufinden ob es in den verkohlten Resten des Fachwerkhauses Hinweise auf einen technischen Defekt oder Spuren von Brandstiftung gibt.

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