Einsatz bei Leverkusener ZügenDas ist die Bilanz des Karnevalswochenendes

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Leverkusen Wiesdorfer Zug
Foto: Michael Wand

Leverkusen Wiesdorfer Zug Foto: Michael Wand

Das jecke Wochenende in Leverkusen verlief ohne besondere Vorkommnisse.

Rund um die Züge in Hitdorf, Schlebusch und Wiesdorf waren am Karnevalswochenende Kräfte der Leverkusener Feuerwehr und des kommunalen Ordnungsdienstes im Einsatz. Die Einsatzlage von Feuerwehr- und Rettungsdienst in Hitdorf am Freitag bezeichnete die Feuerwehr als ruhig. Mit dem Deutschen Roten Kreuz wurde vor Ort ein Sanitätsdienst mit 69 Personen gestellt, fünf Unfallhilfestellen und mobile Erstversorgungstrupps wurden damit besetzt. 19 Personen mussten demnach im Zusammenhang mit dem Hitdorfer Zug versorgt werden, für sechs von ihnen ging es anschließend ins Krankenhaus.

Ziel: Das Sicherheitsempfinden stärken

Der kommunale Ordnungsdienst zog keine Bilanz zum Freitag, berichtete am Montagmorgen aber von den Einsätzen in Schlebusch am Samstag und Wiesdorf am Sonntag. Gemeinsam mit Polizisten war der Ordnungsdienst am Wochenende auf Streife und trug eigener Aussage zufolge „dem wachsenden Bedürfnis an erkennbarer Präsenz uniformierter Einsatzkräfte Rechnung“. Ziel sei gewesen, das subjektive Sicherheitsempfinden der Bürgerinnen und Bürger zum Straßenkarneval zu stärken.

Am Rande des Schull- und Veedelszochs in Schlebusch führten die Mitarbeitenden im Rahmen des Jugendschutzes demnach insgesamt 161 Präventivgespräche. Sie vernichteten alkoholische Getränke oder Tabakwaren von 72 Jugendlichen unter 18 Jahren. Sechsmal wurden Wildpinkler erwischt. 14 Platzverweise wurden ausgesprochen.

Beim Wiesdorfer Zoch wurden am Tag darauf 30 Jugendschutzkontrollen durch das Ordnungsamt durchgeführt. In zehn Fällen mussten Alkohol oder Tabak von den Besitzern entsorgt werden. Zwei Verstöße wegen wilden Urinierens wurden geahndet, eine Person erhielt einen Platzverweis. (hge)

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