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Feuer am Rand von WiesdorfGroßalarm in Leverkusen

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Feuerwehrleute in einem Hof an der Peschstraße in Wiesdorf

Weil Unrat im Keller eine leer stehenden Werkstatt in Brand geraten war, rückte die Feuerwehr am Montagnachmittag mit einem Großaufgebot an den Südrand von Wiesdorf aus.

Ein kleines Feuer hatte zunächst große Wirkung.

Was ist da los? Diese Frage stellte sich am Montagnachmittag gegen 17 Uhr auch die Einsatzleitung der Leverkusener Feuerwehr und schickte ein Großaufgebot an Fahrzeugen und Leuten an die Peschstraße in Wiesdorf. Im Keller einer leerstehenden Werkstatt auf einem vollgemüllten Grundstück war ein Feuer ausgebrochen. Weil zunächst nicht absehbar war, was da in Brand geraten ist und welche Auswirkungen das auf die Nachbarschaft hat, wurde ein halbes Dutzend Fahrzeuge an den Einsatzort beordert.

Und um Platz zu haben, blockierte zunächst ein Rettungswagen, später ein Feuerwehrfahrzeug die Ausfahrt des Ludwig-Erhard-Platzes auf die Peschstraße, die eine wichtige Verbindung zur A1 ist. Damit war die Tangente autofrei, die Wehrleute konnten eine Schlauchverbindung auf das Grundstück legen.

Viel zu löschen gab es allerdings nicht: Eine minimale Rauchfahne stieg aus dem Untergeschoss des Schuppens. Größer war die Herausforderung, den Brandherd überhaupt zu lokalisieren. Damit hatten die Einsatzkräfte eine ganze Weile zu tun. 

Direkt in das Gebäude konnten sie auch nicht: Denn auf dem Gelände türmte sich Bauschutt, diverse Container schränkten den Platz zusätzlich ein. „Insgesamt harmlos“ – das war das Zwischenfazit eines Feuerwehrmanns. Weil der Einsatz sich doch hinzog und die Peschstraße vor der Breidenbachstraße noch länger blockiert blieb, musste sich der Feierabendverkehr einen anderen Weg zur Autobahn 1 suchen: über die Parallel verlaufende Titanstraße.