Die 13-Jährige tritt an Silvester in einer ZDF-Show auf.
Nach „The Voice Kids“Gesangskarriere von Sohum aus Leverkusen geht weiter

Acht Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Finals von „The Voice Kids“ um die Leverkusenerin Sohum (Mitte links) haben das gemeinsame Projekt „We are the voice“ gegründet.
Copyright: Ashwini
Den Jahreswechsel 2025/2026 wird Sohum wohl nie vergessen, das lässt sich wohl schon jetzt voraussagen. Die 13-jährige Pattscheiderin, deren Stern im Frühjahr bei „The Voice Kids“ aufgegangen war, wird mit einem neuen Gesangsprojekt am Silvesterabend im ZDF zu sehen sein, in der Show „Willkommen 2026“.
Dort tritt sie mit sieben weiteren „The Voice Kids“-Finalisten auf. „Wir haben danach (nach der Show, Anm. d. Red.) gesagt, wir müssen unbedingt weitermachen und eine Gruppe gründen“, sagt Sohum im Gespräch mit dem „Leverkusener Anzeiger“. So kam dann die Gruppe „We are the voice“ zustande, die mit dem Michael-Jackson-Cover „We are the world“ auch bereits ein Lied aufgenommen hat.
Auf der ZDF-Bühne werden die Nachwuchssängerinnen und Nachwuchssänger in prominenter Gesellschaft sein. Angekündigt sind unter anderem Michael Patrick Kelly, DJ Felix Jaehn, Johannes Oerding, Kerstin Ott, Wanda und Mr. President. Johannes B. Kerner und Andrea Kiewel werden die Show moderieren, unterstützt von Co-Moderator Oli P.

Die Gruppe tritt im ZDF bei „Willkommen 2026“ auf.
Copyright: Ashwini
Sohum war bei der Castingshow „The Voice Kids“ bis ins Finale gekommen, sie war Teil von Team Clueso, wurde also von ihm unterstützt. Immer mit dabei waren ihre Eltern, die hinter der Bühne mitfieberten, wenn ihre damals zwölfjährige Tochter auf der Bühne stand. In den Blind Auditions, der ersten Runde, in der die Juroren die Antretenden nicht sehen, sondern nur hören und sich dann für oder gegen sie entscheiden, hatte sie ein indisches Lied gesungen, in der darauf folgenden Runde einen durchaus anspruchsvollen Song von Billie Eilish und im Finale „Over the rainbow“ von Judy Garland.
Dass es nicht zum Sieg gereicht hat, hat Sohum oder besser gesagt ihrem Karrierestart offenbar gar nicht so sehr geschadet. Denn neben „We are the voice“ tritt sie seitdem regelmäßig auf. In Leverkusen zum Beispiel, bei der Kindergala von „InterLev“, aber auch im Umland wie Witten, Solingen und Ratingen oder im Januar bei den „Six-Days“ in Bremen.

Bei „The Voice Kids“ war Sohum aus Pattscheid bis ins Finale gekommen.
Copyright: Joyn/Claudius Pflug
„Vor Weihnachten waren es ein paar Auftritte mehr“, sagt sie. Sohum hat inzwischen auch eigene Songs geschrieben. Die will sie demnächst aufnehmen und dann veröffentlichen. Immer in Abstimmung und mit der Unterstützung ihrer Familie. Denn einen Song zu veröffentlichen, geht in Zeiten von Youtube und Co. recht leicht, auch in Eigenregie.
Was einmal aus ihr wird, kann sie mit 13 Jahren natürlich noch nicht sagen. „Aber ich würde gern Musikerin und Sängerin werden“, sagt sie. Das sei so ziemlich der beste Fall. Allerdings müsse man „schauen, was wird“, weiß Sohum. Denn auch weil die ersten Schritte zur Veröffentlichung eigener Songs leichter zu gehen sind, gehen eben mehr Nachwuchssängerinnen und Nachwuchssänger eben jeden Schritt. Was es braucht, damit tatsächlich eine Karriere draus wird? Sohum ist da sehr bodenständig: „Glück.“
Das kann sie vielleicht nicht beeinflussen, alles, was sie aber gerade tun kann, tut sie. Und wie das aussieht, ist am Silvesterabend im ZDF zu sehen.

