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UmfrageStadt fragt Jugendliche: „Wie erlebst du Leverkusen?“

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SYMBOLBILD – 17.05.2025, Sachsen, Leipzig: Eine Jugendliche sitzt auf dem Boden und nutzt ein Smartphone – auf dem Display sind verschiedene Apps zu sehen. (zu dpa: „Linke und SPD gegen ein Social-Media-Verbot für Jugendliche“) Foto: Elisa Schu/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Befragung läuft online ab.

Ab Montag, 23. Februar, wird die Umfrage des Jugendrings für zwei Wochen freigeschaltet sein.

„Wie erlebst du Leverkusen? Was läuft gut – und was nicht?“ Diese Fragen stellt in den kommenden Wochen der Kinder- und Jugendring Leverkusen zusammen mit der Stadtverwaltung den Jugendlichen in der Stadt.

In der digitalen Jugendbefragung soll erstmals festgestellt werden, wie zufrieden Jugendliche von 14 bis 21 Jahren sich in Leverkusen fühlen. In dem 18 Fragen umfassenden Fragebogen soll unter anderem erfasst werden, wie Jugendliche vorhandene Freizeitaktivitäten und Angebote der Jugendarbeit finden, welche Beratungsangebote sie sich noch wünschen und worüber sie sich Sorgen machen. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt von Dr. Ulrich Deinet, Institut für sozialraumorientierte Praxisforschung und Entwicklung.

Wissen, was die Jugend wirklich will

„Ständig reden wir in Fachgremien über die vermeintlichen Wünsche der Kinder und Jugendlichen in Leverkusen und diskutieren, wie wir ihren Bedürfnissen gerecht werden können. Dabei ist es eine Weile her, dass man sie selbst dazu gefragt hat“, erklärt Oliver Weierstall, Vorsitzender des Kinder- und Jugendrings, die Initiative.

Ab Montag, 23. Februar, wird die Umfrage für zwei Wochen freigeschaltet sein. In dieser Zeit können junge Menschen zwischen 14 und 21 Jahren den kurzen Fragebogen online ausfüllen. Die Umfrage wird über QR-Codes erreichbar sein, die in den verschiedenen Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit auf Flyern ausliegen sowie über die Internetauftritte des KJR, der Stadt und weiterer Träger und Einrichtungen. Auch Schulen sollen mit einbezogen werden.

Grundlage für politische Entscheidungen

„Wir bemühen uns mit großer Unterstützung darum, eine möglichst breite Beteiligung der jungen Menschen in unserer Stadt zu erreichen“, sagt David Nelson, Sachgebietsleiter der Offenen Kinder- und Jugendarbeit bei der Stadt Leverkusen und für diese mit der Jugendbefragung befasst. Repräsentative Ergebnisse könnten „bei jugendpolitischen Entscheidungen und in der Jugendhilfeplanung der Stadtverwaltung für die kommende Zeit eine sehr gute Entscheidungsgrundlage sein.“


Der Kinder- und Jugendring Leverkusen ist eine freiwillige Arbeitsgemeinschaft der Jugendorganisationen in der Stadt Leverkusen. Er hat die Aufgabe, zu Fragen des öffentlichen Lebens für die Jugend Stellung zu nehmen, in der Öffentlichkeit Interesse und Unterstützung für die Belange der Jugend zu wecken und dem Rat der Stadt, dem Kinder- und Jugendhilfeausschuss und den Behörden gegenüber die Belange der Jugend zu vertreten und mit allen auf dem Gebiet der Jugendarbeit Tätigen zusammenzuarbeiten.