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Alarm in Engelskirchen-RünderothExplosion in Maschinenfabrik Fawema

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Einsatz Engelskirchen

Zahlreiche Einsatzkräfte waren vor Ort.

Engelskirchen – In der Maschinenfabrik Fawema nahe der Engelskirchener Ortschaft Müllensiefen bei Ründeroth ist es am Dienstagnachmittag gegen 15.30 Uhr zu einer Explosion in einer Lackierkabine gekommen. Nach Angaben von Einsatzleiter Frank Reuter von der Feuerwehr Ründeroth wurde durch die Wucht der Verpuffung eine etwa fünf mal fünf Meter große Fabrikwand an der Außenwand zur Wallefelder Straße hin weggesprengt.

Glück im Unglück: Laut Angaben der Feuerwehr befand sich zum Zeitpunkt der Explosion kein Mitarbeiter in unmittelbarer Nähe der Kabine. Sechs Mitarbeiter wurden zwar vom Rettungsdienst untersucht, nur einer davon wurde aber mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

Aufgrund der Lage beim Alarm, die zunächst Schlimmeres vermuten ließ, war die Feuerwehr mit einem Großaufgebot von 116 Einsatzkräften vor Ort. Neben der Engelskirchener Feuerwehr, die Komplettalarm auslöste, waren auch Atemschutz- und Messeinheiten aus Gummersbach und Wiehl sowie sechs Rettungswagen und mehrere Notärzte vor Ort. Auf der Wallefelder Straße (L 307) oberhalb der Fabrik wurde für die Löscharbeiten die Drehleiter der Gummersbacher Feuerwehr postiert, so dass die Straße bis in den Abend hinein gesperrt blieb.

Feuerwehr: Messungen

wegen Gestanks

Über der Fabrik hatte sich nach der Explosion ein übel riechender Gestank ausgebreitet. Die Feuerwehr ging zwar zunächst nicht von einer Gefährdung aus, führte allerdings trotzdem am und im Gebäude Messungen durch – als „Vorsichtsmaßnahme“, wie Einsatzleiter Reuter betonte.

Zur Ursache konnten die Einsatzkräfte vor Ort am Dienstagabend noch keine Angaben machen. Die Polizei werde allerdings Ermittlungen dazu aufnehmen und gegebenenfalls den Ort der Explosion noch von Sachverständigen untersuchen lassen, hieß es.

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