Bahnhof in DieringhausenZeitplan für Sanierung steht fest – Beginn im Sommer

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Nur über eine steile Treppe ist der Bahnsteig in Dieringhausen bisher erreichbar. Nach dem Umbau, der im Sommer beginnt, soll das auch barrierefrei möglich sein.

Nur über eine steile Treppe ist der Bahnsteig in Dieringhausen bisher erreichbar. Nach dem Umbau, der im Sommer beginnt, soll das auch barrierefrei möglich sein.

Dieringhausen – Offenbar rückt die Sanierung des Bahnhofs in Gummersbach-Dieringhausen näher: Am 8. Juni sollen die Arbeiten beginnen, wie Bürgermeister Frank Helmenstein jetzt im Bürgerforum „Verwaltungsvorstand vor Ort“ berichtete. Helmenstein berief sich dabei auf eine aktuelle Information von Kai Frank Rossmann, Leiter Bahnhofsmanagement Köln.

Seit Jahren ist die Sanierung des Bahnhofs ein Dauerbrenner im Aggerraum, und kaum ein Verwaltungsvorstand ist in der Vergangenheit vergangen, ohne dass dieses Thema nicht angesprochen worden wäre – allerdings mit dem Ergebnis, dass die Bevölkerung ein ums andere Mal vertröstet werden musste. Doch jetzt scheint es so, als würden Nägel mit Köpfen gemacht. Bereits im April sollen die ersten bauvorbereitenden Maßnahmen beginnen, ehe im Juni dann der Bahnsteig modernisiert wird.

Parallel zu dieser Infrastrukturmaßnahme der DB Station und Service will die DB Netz AG den zweigleisigen Ausbau bis zur sogenannten Überleitstelle Dieringhausen-West umsetzen. Voraussichtlich im Dezember, so die Pläne der Bahn, soll die dann modernisierte Verkehrsstation Dieringhausen wieder in Betrieb genommen werden.

Neben der Modernisierung des 170 Meter langen Bahnsteigdaches steht der Bau eines Personenaufzugs auf der Agenda der Bahn, sodass der Bahnhof barrierefrei wird. Und zwar für Mütter mit Minderwagen, Menschen mit schwerem Gepäck und Reisende mit Handicap. Bis dato führt nur ein Gepäckaufzug zu den Gleisen, der im Zuge der Umbauarbeiten abgebrochen werden soll. Für die Zugreisenden bedeuten die Arbeiten allerdings auch vorübergehende Beeinträchtigungen. So ist in der Zeit vom 23. März bis 9. April und vom 8. Juni bis zum 29. August eine Vollsperrung der Regionalbahn 25 mit Schienenersatzverkehr (SEV) nötig, wie Helmenstein beim Verwaltungsvorstand in der Aggerhalle berichtete. Beim Bürgermeister überwiegt aber die Freude, dass die Arbeiten tatsächlich beginnen sollen. „Seit zwei Jahren hatten wir eine sehr gute Kommunikation mit dem Kölner Bahnhofsmanagement. Ich froh und dankbar, dass es jetzt an die Umsetzung der Pläne geht“, so der Bürgermeister. Der Neubau eines Personenaufzugs habe ihm immer besonders am Herzen gelegen, damit der Bahnhof barrierefrei umgestaltet werden könne.

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