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Es bleibt dabeiGrundschule in Gummersbach-Niederseßmar bekommt Einbahnstraße

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Der Bereich vor der Grundschule in Niederseßmar soll zur Einbahnstraße werden.

Anlieger aus Niederseßmar hatten sich von NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer Hilfe erhofft. Doch an der Entscheidung in Gummersbach ändert sich nichts mehr. 

 Die Stadt Gummersbach hält an ihren Plänen für die künftige Verkehrsführung in der Siepenstraße sowie der Theodor-Heuss-Straße im Stadtteil Niederseßmar fest. Und die sieht im Bereich der dortigen Grundschule eine Einbahnstraßenregelung vor, sobald Kanal- und Straßenbaumaßnahmen abgeschlossen sind. Das Thema war im Grunde schon durch und die entsprechenden Beschlüsse durch die Politik gefasst.

Anwohner schalteten den Minister ein

Doch dann haben sich Anwohner an NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer gewandt. Und auf diesem Wege kam die Anregung der Bürger gemäß § 24 Gemeindeordnung NRW erneut auf die Tagesordnung in Gummersbach. So kam von den Anliegern unter anderem der Vorschlag, den Bereich temporär zur Schulstraße zu machen. Angeregt wurde aber auch, die einst schon vorhandene Ampel vor der Schule wiederzubeleben. Vorschläge, die Politik und Verwaltung aber nicht dazu bringen konnten, von ihrem Plan noch einmal abzuweichen.

Für die Beschwerdeführer ist das Vorgehen der Stadt „nicht bürgernah“. Die aber sagt, dass sie drei Infoveranstaltungen gemacht habe. Angebote, zu denen sie gar nicht verpflichtet sei, wie Francis Jovan betonte. Die Politik hatte am Donnerstag gar keinen Redebedarf, so dass die Anregung cbei zwei Enthaltungen vom Tisch war.