StartschussGeocaching-Tour um Ritter Leopold lockt ab sofort Familien nach Nümbrecht

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Zu sehen ist eine Familie beim Geocaching vor dem Schloss Homburg.

Gleich am ersten Tag machten sich viele Familien rund um Schloss Homburg auf die spannende Suche nach Ritter Leopold.

Zusammen mit Schlossgespenst „HomBuh“ und der Waldfee Ella gehen Rätselfreunde rund um Schloss Homburg auf Tour. 

Am Wochenende herrschte mal wieder großer Trubel rund um Schloss Homburg. Viele Familien mit Kindern und Jugendlichen warteten gespannt auf den Startschuss für die Geocaching-Tour unter dem Titel „Wo ist Ritter Leopold?“.

Der Rundweg erstreckt sich über acht Stationen und führt von Schloss Homburg durch die Homburger Landschaft bis zur Ortsmitte und wieder zurück. Die Planung und Umsetzung oblag in Zusammenarbeit mit der Nümbrechter Touristinfo den vier angehenden Kaufleute für Tourismus und Freizeit, Yvonne Besong, Lea Conrads, Mira Krings und Christian Stinn, die ihre Ausbildung am Alfred-Müller-Armack-Berufskolleg in Köln absolvieren.

Nümbrechter Tourist-Information ist mit im Boot

Gemeinsam mit Benjamin Häcke, Geschäftsführer der Nümbrechter Kur GmbH, und Amina Koppenburg, Leiterin der Touristinformation, begrüßten die vier Auszubildenden die Besucher und schickten sie sodann zur ersten Suche nach Ritter Leopold. Denn der ist plötzlich verschwunden und wird schmerzlich von seinen Freunden, dem Schlossgespenst „HomBuh“ und der Waldfee Ella, vermisst. Während das Gespenst HomBuh auf dem Schlossgelände bleibt, macht sich Ella in der Umgebung auf die Suche nach Ritter Leopold und hofft dabei auf die tatkräftige Unterstützung der Kinder und Jugendlichen.

Denn es gilt, Rätsel zu lösen und QR-Codes oder Audio-Dateien an den Stationen zu finden, die weiter durch die Geschichte und zum vermissten Ritter führen. „Eine Bedarfsanalyse hat ergeben, dass es bislang an Angeboten für Kinder und Jugendliche noch mangelte. Mit der Geocaching-Tour wollen wir das ändern und gleichzeitig das Schloss Homburg und den Ort Nümbrecht mit seinem Ortskern einbinden“, erzählt Häcke und bedankte sich im gleichen Atemzug beim Oberbergischen Kreis, dem Team von Schloss Homburg und dem Berufskolleg für die gute Zusammenarbeit.

Das Angebot steht ab sofort Touristen und Einheimischen dauerhaft zur Verfügung und kann unabhängig von Uhrzeit und Wochentag genutzt werden. Auch Bürgermeister Hilko Redenius ließ es sich nicht nehmen, bei der Eröffnung vorbeizuschauen. „Es ist sehr erfreulich, mit dem Rundweg ein Angebot für die Kinder und Jugendlichen geschaffen zu haben. Zudem bietet es eine wichtige Verbindung zwischen Schloss und innerorts“, so der Bürgermeister. 

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