Fordernder Einsatz für die Wiehler Feuerwehr: Ein Mann lag bewusstlos vor der Tür. Eine weitere Person wurde noch in der Wohnung vermutet.
KüchenbrandWiehler musste mit Rauchvergiftung ins Krankenhaus

Wegen des Zimmerbrands rückte die Wiehler Feuerwehr mit mehreren Einheiten an.
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Ein brennender Topf hat am Donnerstagabend in der Wiehler Innenstadt einen größeren Feueralarm ausgelöst. Ein Bewohner des Hauses an der Bahnhofstraße wurde mit Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.
Gegen 20.35 Uhr war der Brand gemeldet worden. Einsatzleiter Pascal Petermann, stellvertretender Leiter der Wiehler Wehr, schilderte, dass die Lage zunächst unklar gewesen sei. Bei seinem Eintreffen habe er einen verletzten Mann vor der Haustür liegend vorgefunden, der nach einer starken Rauchgasvergiftung nicht mehr ansprechbar gewesen sei. Er wurde nach notärztlicher Erstversorgung vom Rettungsdienst in die Gummersbacher Klinik gebracht.
An der Wohnanschrift ist noch eine zweite Person gemeldet. Deshalb entsendete Petermann zwei Trupps, die unter schwerem Atemschutz in der vollkommen verrauchten Wohnung auf die Suche gingen. Die Befürchtung bestätigte sich jedoch nicht. Dafür konnte die Brandursache ausgemacht werden: Auf dem Herd stand ein Topf in Flammen. Der konnte ohne Einsatz von Löschwasser ins Freie transportiert werden, sodass kein zusätzlicher Schaden entstand.
Nach einer maschinellen Belüftung war der Einsatz für die gut 40 Feuerwehrleute von den Einheiten Wiehl, Oberwiehl, BPW und Bomig beendet. Keine der übrigen 25 Personen in dem Gebäude musste evakuiert werden. Allerdings ist die Brandwohnung selbst vorerst unbewohnbar. Petermann kündigte an, dass sich die Stadt Wiehl um die Unterbringung der Bewohner kümmert.

