Mehrere Tausend Euro VerlustGladbacher und Kürtener fallen auf Betrüger herein

Unbekannte gaben sich am Telefon bei zwei Gladbachern als Microsoft-Mitarbeiter aus. (Symbolbild)
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Rhein-Berg – Die Polizei vermeldet mehrere Strafanzeigen wegen Betrugs im Rheinisch-Bergischen Kreis.
Am Montag und Dienstag haben sich laut Polizei Rhein-Berg Unbekannte bei einem einem 76-jährigen und einem 82-jährigen Bergisch Gladbacher am Telefon als Microsoft-Mitarbeiter ausgegeben. Sie verschafften sich Zugang zu den Rechnern der beiden Männer, indem sie angaben, sie könnten deren Computer vor Datenverlust und Hackerangriffen schützen.
Kürtenerin fällt auf Whatsappmasche herein
In beiden Fällen wurden in der Folge Zahlungen im oberen dreistelligen Bereich über Google-Play-Gutscheinkarten an die Betrüger überwiesen. In einem Fall bemerkte das Opfer am folgenden Tag, dass von seinem Konto zwei Onlineüberweisungen auf ein unbekanntes Konto vorgenommen wurden. Eine davon konnte noch gestoppt werden. Trotzdem verlor er eine untere vierstellige Summe.
Auf die inzwischen häufige Whatsappbetrugsmasche fiel am Mittwoch eine 54-jährige Kürtenerin herein. Der Absender der Nachricht gab sich als ihre Tochter aus und gab an, zwei Überweisungen zu benötigen, weil die angebliche Tochter das von ihrem vermeintlich defekten Mobiltelefon nicht mehr machen könne. Die Kürtenerin überweis eine mittlere vierstellige Summe. Sie bemerkte den Betrug, als sie ihre richtige Tochter anrief. Eine der beiden Überweisungen konnte nicht mehr zurückgerufen werden.
Die Polizei warnt vor solchen Betrugsmaschen und bittet, auch Angehörige und Bekannte darauf hinzuweisen. Fragen dazu beantworten die Polizeikräfte des Fachkommissariats Kriminalprävention/Opferschutz unter (0 22 02) 205 444. (nip)
