Erstmals rollte beim Sonntagszoch in Immekeppel ein Frauendreigestirn mit
KarnevalszugImmekeppel feiert sein Frauendreigestirn

Die Entchen der Jecken 11
Copyright: Claus Boelen-Theile
„Und all die jecken Mädchen han immer, han immer Löstiges im Sinn“, sangen die Jecken voller Inbrunst und meinten damit ihr Frauen-Dreigestirn aus dem Sülztal. Immekeppel außer Rand und Band: Am Sonntag schwappte der Frohsinn in hohen Wellen durchs Dorf, und selbst die Sülz schien vor Begeisterung über Ufer treten zu wollen. 15 Festwagen und Fußgruppen hatten die Zugleiter Jörg Mathei und Daniel Gehring zum Aufstellplatz im dirigiert.

Die Sülztalböcke sind auch jeck
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Den allerbesten BlickMittendrin im Getümmel ließen sich Prinz Dani (Daniela Müllenborn), Bauer Ute (Brombach) und Jungfrau Inke (Röttländer) von der KG Neichen-Nallingen nicht zweimal bitten: Sie feierten ihren Tag, und vom Festwagen aus hatten sie den allerbesten Blick über das bunte Treiben. Zum ersten Mal rollte in Immekeppel ein Frauendreigestirn mit, ein Tag für die Ortsgeschichte. Mittendrin statt nur dabei: Das dachten sich alle beim Turn- und Sportverein Immekeppel.

Trapper und Cowboys
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Die sportlichen Karnevalisten rauschten in den Vereinsfarben Grün und Weiß durchs Dorf, während der TuS-Vorstand das Motto „Fußball“ ausgegeben hatte. Die Kicker ließen sogar Fußbälle rollen, und einige Jecke liefen in kurzer Hose mit. Dazu gab's sogar Fußball-Philosophisches: „Die ersten 90 Minuten sind die schwersten?“ war auf dem Festwagen zu lesen. Und was ist mit Verlängerung und Elfmeterschießen? Egal. „Nicht so tragisch“, sagte man sich bei den Sülztalböcken, dem Fanklub des 1. FC Köln, und meinte damit die 1:3-Schlappe gegen den Verein für Ballsport aus Stuttgart. Jecke Überleitung: Hieß nicht mal ein legendärer Trainer von Bayern München Trapper-Toni? Die Jecken aus Lüh gaben sich jedenfalls als Trapper und Cowboys aus und sorgten für supergute Laune am Straßenrand. Die Jecke 11 hätte gerne auch ein Entenrennen am Zugweg gesehen. Die quietschegelben Entchen gaben sich herrlich närrisch und zogen eine große Plastikente im Schlepptau mit. Auch der Kirchenchor marschierte gutgelaunt und hatte aus Pappmaché den Sülztaler Doms St. Lucia an Bord. Allerhand „Buntstifte“ waren beim Kindergartens St. Hildegund zu sehen. Die Kleinen hatten sogar ein Kinderdreigestirn auf dem Festwagen. Prinz Justus, Jungfrau Thilda und Bauer Josua jubelten wie die großen Tollitäten.
