Ansonsten feierten die Jecken überwiegend friedlich. Besonnen zeigten sich am Sonntagabend die Autofahrer auf den glatten Straßen.
Polizei zieht BilanzIn Bedburg flogen nach dem Karnevalszug die Fäuste

Ein kurzes Gastspiel gab der Winter am Tulpensonntag.
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Am Sonntagabend (15. Februar) war es im Rhein-Erft-Kreis zu ergiebigem Schneefall gekommen. Wie die Polizei am Rosenmontag auf Anfrage mitteilte, sei es zu keinen größeren Karambolagen gekommen. Die Autofahrer sei auf den verschneiten und matschigen Straßen sehr besonnen unterwegs gewesen.
Die Karnevalisten, die auf den Zügen und auf den Straßen am Tulpensonntag Karneval gefeiert haben, hatten zumeist nur Friedliches im Sinn. Außer in Bedburg: Dort flogen bei der After-Zoch-Party aufgrund von zu großem Alkoholkonsum die Fäuste, es kam zu einem Fall der Körperverletzung. Die Polizeibeamten sprachen sechs Platzverweise aus.
Auch in Elsdorf musste die Polizei einschreiten. Während der überwiegende Teil der Jecken bei der After-Zoch-Party Karneval, ihre Stadt und sich selber friedlich und unbeschwert feierte, waren einige Jecke auf dem Heimweg aneinandergeraten. Wieder war Alkohol wohl der Grund für die Auseinandersetzung. Ein Jeck kam in die Ausnüchterungszelle bei der Polizei. (mkl)

