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Autounfall mit TodesfolgeZwei Autos kollidieren auf Landstraße in Hürth

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Die Feuerwehr an der Unfallstelle.

Hürth-Gleuel – Bei einem Unfall in der Nacht zu Sonntag ist ein 81-jähriger Mann aus Hürth so schwer verletzt worden, dass er noch in der Nacht im Krankenhaus verstarb. Ein ebenfalls am Unfall beteiligter 19-jähriger Fahrer aus Hürth ist schwer verletzt worden, ebenso zwei seiner beiden im Fond seines Pkw‘s sitzenden Mitfahrer (22, 17). Alle wurden sie nach der Behandlung vor Ort durch den Notarzt in Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Sein ebenfalls 19-jähriger Beifahrer ist leicht verletzt und konnte nach der Behandlung im Krankenhaus wieder entlassen werden. Ein am Unfallort befindlicher Ersthelfer erlitt einen Schock und musste vor Ort durch den Rettungsdienst betreut werden.

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Die Schnauze des Autos ist komplett eingedrückt.

Der Unfall ereignete sich kurz nach Mitternacht auf der Frechener Straße. Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei fuhr dort ein 19-jähriger Hürther mit seinem Wagen die Frechener Straße (L183) in Richtung Frechen. Er war mit weiteren drei jungen Leuten (22, 17 und 19 Jahre) unterwegs. An der Kreuzung Frechener Straße/Kölner Straße (K3) beabsichtige er weiter geradeaus in Richtung Frechen zu fahren.

Zur gleichen Zeit fuhr ein 81-jährige Hürther die Frechener Straße alleine mit seinem Pkw in entgegengesetzter Richtung. An der Kreuzung Frechener Straße/Kölner Straße wollte er links Richtung Sielsdorf abbiegen. Für beide Unfallfallbeteiligten habe die dortige Ampel Grünlicht angezeigt. Im Kreuzungsbereich kam es dann zum Zusammenstoß.

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Eines der Unfallautos.

Der Zusammenstoß muss heftig gewesen sein, das Ausmaß der Zerstörung an beiden Fahrzeugen war gewaltig. Der 81-Jährige wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Unter der Feuerwehr-Einsatzleitung von Brandamtsrat Kurt Stüßer konnte er mit hydraulischen Geräten aus dem Wrack befreit werden. Dringend Hilfe brauchten auch die jungen Leute. Rettungskräfte kümmerten sich um sie. Vor Ort waren insgesamt sechs Rettungswagen und zwei Notärzten und rund 30 Einsatzkräften der hauptamtlichen Wache und des Löschzugs Gleuel. Neben der technischen Rettung übernahm die Feuerwehr auch die Koordination des Rettungsdienstes, sie stellte vor Ort aber auch den Brandschutz sicher, streuten ausgelaufene Betriebsflüssigkeiten ab, leuchtete die Unfallstelle aus und unterstützte den Rettungsdienst bei der Betreuung und Versorgung der Verletzten.

Die Polizei des Rhein-Erft-Kreises wurde bei der Unfallaufnahme vom Verkehrsunfallteam der Polizei Köln unterstützt. Die Unfallstelle musste durch eine Firma gereinigt und für den Zeitraum der Unfallaufnahme bis in den Sonntagvormittag hinein vollständig gesperrt werden.