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Für KurzstreckenHürther Verwaltung setzt auf Lastenräder statt Autos

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Hürth Lastenfahrräder

Den Schlüssel übergab  Guido Scheufgen (l.)  vom  Mobilitätsmanagement an  Bürgermeister Dirk Breuer.

Hürth – Um ihre ehrgeizigen Klimaschutzziele zu erreichen, stellen Stadtverwaltung und Stadtwerke auch ihren Fuhrpark um. Dazu gehört die Anschaffung von drei elektrischen Lastenfahrrädern, die jetzt in Dienst gestellt wurden. Die Räder stehen den Bediensteten im Rathaus zur Verfügung und sollen helfen, Kurzstreckenfahrten mit dem Auto zu vermeiden.

Ganz billig sind die drei Lastenräder der Modelle Urban Arrov Shorty Performance, Babboe Trike-E sowie Riese & Müller Packert 70 Vario nicht. Die Anschaffung schlägt mit 15.000 Euro zu Buche. 70 Prozent  übernimmt aber das NRW-Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie im Rahmen des Landesprogramms „progres.nrw – Emissionsarme Mobilität“. Den  Förderantrag hatte die Stadt im November 2020 bei der zuständigen Bezirksregierung in Arnsberg gestellt, bewilligt wurde er schon im Dezember. Kürzlich  konnte die Verwaltung die Räder dann endlich in Empfang nehmen.

Stadtverwaltung in Hürth will Vorbild bei klimaneutraler Mobilität sein

„Mit dieser Investition leisten wir einen weiteren wichtigen Beitrag, um die klimaneutrale Mobilität im Stadtgebiet voranzubringen und üben gleichzeitig eine Vorbildfunktion aus“, erklärte Bürgermeister Dirk Breuer. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Stadtverwaltung sechs E-Bikes angeschafft, die unter anderem für Kontrollfahrten des Kommunalen Ordnungsdiensts genutzt werden. Seit Sommer kurven Verwaltungsmitarbeiter mit drei Brennstoffzellen-Pkws durch Hürth, die die Stadt von Toyota geleast hat. Auch die Stadtwerke setzten bereits Lastenräder mit elektrischem Hilfsmotor ein. Im kommenden Jahr soll das erste von zwei mit Wasserstoff betriebenen Müllfahrzeugen ausgeliefert werden. Ab 2022 werden  alle 16 Fahrzeuge der Stadtbusflotte  mit Wasserstoff angetrieben.

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Unterdessen plant die Verwaltung bereits die nächsten Anschaffungen. So soll die Vermessungsabteilung  einen Kleinbus als Stromer erhalten, außerdem sollen zwei weitere Brennstoffzellen-Autos von Toyota angeschafft werden. Nach Auskunft der Verwaltung besteht der städtische Fuhrpark dann zu einem Drittel aus E-Fahrzeugen.