Waldbrand in der VilleMehrere Feuer lodern auf zwei Hektar Fläche in Hürth

Mit Wasser wurden die Brände im Unterholz von den Einsatzkräften gelöscht.
Copyright: Marvin Habbig
Hürth-Altstädten-Burbach – Gegen 19 Uhr am Freitagabend wurde die Feuerwehr Hürth zu einem Waldbrand in die Ville gerufen. Auf einer Fläche von etwa 20.000 Quadratmeter loderten in einem Waldgebiet zwischen Alt-Hürth, dem Otto-Maigler-See und Altstädten-Burbach mehrere Bodenbrände im Unterholz.
Möglicherweise hatten sich aus noch ungeklärter Ursache Pappelpollen entzündet und das Feuer weitergetragen und im Wald verteilt. Dichter Rauch zog durch den Wald als die Feuerwehr unter der Einsatzleitung des stellvertretenden Wachleiters Helmut Schmitz schon kurz nach der Alarmierung am Einsatzort ankamen.
Drohne mit Wärmebildkamera lokalisierte Brandherd
Mit einer mit einer Wärmebildkamera ausstaffierten Drohne gelang es den Feuerwehrleuten schnell die Feuer genau zu lokalisieren. Mit Wasser wurden die Feuer dann von den Einsatzkräften gelöscht.
Insgesamt waren mehr als 40 Feuerwehrleute der hauptamtlichen Wache und der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz. „Hilfreich war auch unsere neue Ausrüstung die speziell für Vegetations- und Waldbrände angeschafft wurde“, erklärte Feuerwehrsprecher Marvin Habbig.
Dazu zählen Düsenschläuche sowie mit Wasser gefüllte Waldbrandrucksäcke. Es wurde schon dunkel, als alle Feuer gelöscht waren und der Einsatz beendet werden konnte.
Die Feuerwehr Hürth appellieren an alle Waldbesucher kein Feuer im Wald oder am Waldrand zu entzünden oder eine Zigarette zu rauchen. Schon winzige Funken könnten aufgrund der aktuellen Pollenblüte und der Trockenheit verheerende Folgen verursachen.
