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Wohnungsbrand in HürthNachbar rettete Bewohnerin wohl das Leben

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Feuer in Hürth 05052021 II

In Hürth hat Mittwochnacht eine Küche in Flammen gestanden.

Hürth – Ein Küchenbrand hat in der Nacht zu Mittwoch einen Großeinsatz in Hürth ausgelöst. Nach ersten Ermittlungen ist wegen eines technischen Defekts in der Küche einer Wohnung an der Friedrich-Ebert-Straße ein Feuer ausgebrochen.

Anwohner alarmierten gegen 0.05 Uhr die Kreisleitstelle. Als die 45 Einsatzkräfte der Feuerwehr Hürth wenig später vor Ort eintrafen, stieg bereits Rauch aus dem Haus, im Erdgeschoss brannte es, bestätigte Einsatzleiter Thomas Wolter am Mittwochmorgen. Einige der 18 Anwohner konnten das Haus zu diesem Zeitpunkt bereits verlassen – darunter auch die Bewohnerin der brennenden Wohnung. Acht weitere Personen musste die Feuerwehr jedoch aus dem Haus befreien.

Hürth: Nachbar rettet Bewohnerin wohl das Leben

Währenddessen kümmerten sich weitere Einsatzkräfte bereits um das Feuer in der Erdgeschoss-Wohnung. Dort stand die Küche nach Auskunft von Brandoberinspektor Wolter komplett in Flammen. Zwar konnte das Feuer zügig gelöscht werden, laut Wolter soll die Wohnung aber nicht mehr bewohnbar sein.

Feuer in Hürth 05052021 I

In Hürth hat Mittwochnacht eine Küche in Flammen gestanden.

Eine Person wurde durch den Brand verletzt. Bei ihr handelt es sich um die Bewohnerin der brennenden Wohnung. Nach Auskunft des Einsatzleiters konnte ihr Nachbar, der durch einen Rauchmelder geweckt wurde, der Frau womöglich das Leben retten. Die etwa 57-Jährige hatte von dem Feuerausbruch nämlich zunächst nichts mitbekommen und geschlafen. „Ohne Rauchmelder wäre die Frau wohl ums Leben gekommen“, vermutet Thomas Wolter.

Der Einsatz dauerte bis 3 Uhr am Mittwochmorgen. Am Gebäude entstand kein Schaden. Während die brennende Wohnung im Erdgeschoss nicht mehr bewohnbar ist, konnten die weiteren Bewohner des Hauses später wieder in ihre Wohnungen zurück. Zur Brandursache konnte der Einsatzleiter der Feuerwehr keine Angaben machen. Die Polizei des Rhein-Erft-Kreises hat Mittwochmittag erklärt, dass die Ermittler aktuell von einem technischen Defekt als Brandursache ausgehen. (ve)