Strukturwandel im BraunkohlerevierNaturschützer äußern massive Kritik

Lesezeit 1 Minute
Hambacher Forst von oben 280119

Der Hambacher Forst von oben.

Kerpen – Massive Kritik gibt es an dem von der Zukunftsagentur Rheinisches Revier (ZRR) vorgelegten Wirtschafts- und Strukturprogramm für den Strukturwandel im Rheinischen Braunkohlerevier. So beklagt eine Zusammenschluss von Initiativen – etwa die Landesvereinigung Ökologischer Landbau, der Ernährungsrat Köln oder die BUND-Kreisgruppe Rhein-Erft – das in dem 220-Seiten dicken Programm die „nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung“ keinen Raum finde.

Stattdessen sei dort von einem „Zukunftsfeld Ressourcen und Agrobusiness“ die Rede. So plane die ZRR weitere Monokulturen– etwa für die Produktion von Biomasse für die chemische Industrie. Stattdessen brauche man aber kleinere Strukturen und eine Regionalisierung der Landwirtschaft, so Jutta Schnütgen-Weber von der Allianz für nachhaltigen Strukturwandel.

Das könnte Sie auch interessieren:

Die ZRR wird vom Land sowie von den Kommunen und Kreisen im Rheinischen Revier betrieben. Das von ihr erarbeitete Wirtschafts- und Strukturprogramm soll die Grundlage für die Vergabe von Fördermittel für den Strukturwandel in Milliardenhöhe werde. (wm)

Nachtmodus
KStA abonnieren