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27-Jähriger vor Gericht500 Kilo Haschisch waren in Kerpen als Lebensmittel deklariert

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Die Polizei hatte nach umfangreichen Ermittlungen knapp über 500 Kilogramm Drogen sichergestellt.

Die Polizei hatte nach umfangreichen Ermittlungen knapp über 500 Kilogramm Drogen sichergestellt.   

Die Polizei hatte einen Tipp bekommen und nahmen den Mann im Juli 2025 fest, als er die Lieferung entgegennahm.

Weil er gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen hat, muss sich von Dienstag (27. Januar) ein 27-jähriger Mann aus Kerpen vor dem Landgericht Köln verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm unerlaubten Handel mit Cannabis in zwei Fällen vor. Er soll im Juli 2025 in Lageräumen, die er in Kerpen gemietet hatte, eine Lieferung mit insgesamt mehr als 500 Kilogramm Haschisch entgegengenommen haben, die zum Weiterverkauf vorgesehen gewesen sei. Der Verkauf im Straßenhandel hätte ihm einen Millionenbetrag eingebracht.

Die Kriminalpolizei hatte Hinweisen erhalten, wonach der Mann zwei Warensendungen erhalten solle. Sie nahmen ihn bei Entgegennahme der Pakete auf einem Garagenkomplex fest. Die Polizisten stellten die als Lebensmittel deklarierte Ware sicher. Der damals 26-Jährige wurde in Untersuchungshaft genommen.

In dessen Wohnung in Pulheim haben Ermittler zeitgleich (teilweise abgepacktes) Marihuana, Bargeld und Utensilien sichergestellt. Zudem fanden sie ein Springmesser und ein Kampfmesser.

Für den Prozess vor der 10. Große Strafkammer sind drei Verhandlungstage angesetzt. (jtü)