Am Bonner Hauptbahnhof kam es beinahe zu einem folgenschweren Unfall. Für einen der beteiligten Männer endete der Tag im Gefängnis.
Lebensgefahr am GleisZwei Männer überqueren in Bonn Gleise direkt vor Güterzug

Die Bundespolizei warnt vor dem Betreten von Gleisanlagen (Symbolfoto).
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Am Samstagnachmittag (31. Januar) kam es am Bonner Hauptbahnhof beinahe zu einem folgenschweren Unfall. Zwei Männer hatten verbotswidrig die Gleise überquert und sich damit in akute Lebensgefahr gebracht.
Gegen 16.55 Uhr betraten ein 45-jähriger Deutscher und ein 48-jähriger Syrer die Gleise, obwohl laut späterer Videoauswertung bereits ein Güterzug in Sichtweite war. Der Triebfahrzeugführer des Zuges reagierte sofort, gab einen Achtungspfiff ab und leitete eine Schnellbremsung ein. Zu einer Kollision kam es glücklicherweise nicht.
Einer der Männer per Haftbefehl gesucht
Einsatzkräfte der Bundespolizei nahmen die beiden Männer zur Klärung des Sachverhalts mit zur Dienststelle. Bei der Überprüfung der Personalien stellte sich heraus, dass gegen den 45-jährigen Deutschen ein Vollstreckungshaftbefehl vorlag.
Der Mann war unter anderem wegen unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie vorsätzlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten verurteilt worden. Beamtinnen und Beamte führten ihn der Justizvollzugsanstalt in Siegburg zu.
Die Bundespolizei nahm den Vorfall zum Anlass, erneut eindringlich vor dem lebensgefährlichen Überqueren von Gleisen zu warnen. Züge näherten sich oft fast lautlos und mit hohen Geschwindigkeiten. (red)
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