Gleich zwei Einsätze hatten die Ehrenamtlichen am Dienstagabend zu bewältigen, in beiden Fällen waren Menschen verantwortlich.
Viel Blaulicht zu sehenDarum war die Hennefer Feuerwehr am Dienstag in der Innenstadt im Einsatz

Feuerwehrleute stehen vor der Tiefgarage in der Schubertstraße, aus der Rauch gekommen war.
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Die Freiwillige Feuerwehr Hennef wurde am Dienstagabend (10. Februar) zu gleich zwei Einsätzen in der Innenstadt gerufen. Der erste Alarm ging um 17.25 Uhr ein, in einem Mehrparteienhaus an der Schubertstraße sollte es einen Kellerbrand geben. „Als wir eintrafen, konnten wir eine leichte Rauchentwicklung und den Geruch von verbranntem Gummi wahrnehmen“, sagte Pressesprecher Thomas Vitiello.
Bei dem Haus handelt es sich um einen mehrstöckigen Gebäudekomplex mit dutzenden Briefkästen. In der angeschlossenen Tiefgarage sind Auto-Stellplätze und Kellerverschläge untergebracht. „Unter Atemschutz hat ein Trupp die Tiefgarage mit einer Wärmebildkamera erkundet und mehrere Kellerverschläge aufgebrochen.“ Doch ein Feuer hätten die Ehrenamtlichen nicht gefunden.
„Die Rauchentwicklung entstand, weil ein 77-jähriger Mann versucht hat, einen Autoreifen mit einem Trennschleifer von der Felge zu trennen“, sagte Vitiello. Es seien keine weiteren Maßnahmen notwendig gewesen. Noch während der Einsatz lief, wurde die Feuerwehr gegen 18.15 Uhr zum Stadtsoldatenplatz gerufen. „Dort brannte eine Telefonsäule.“
Ein Trupp fuhr herüber und löschte das Feuer mit einer Kübelspritze. „Die Telefonsäule wurde offensichtlich angezündet – die Streichhölzer lagen noch am Boden“, so Vitiello. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung, Hinweise nimmt sie unter 02241/541-3521 entgegen. (mfu)
