Zwei Personen in KlinikGas-Heizlüfter in Brand – Feuerwehr findet schnelle Lösung

Löscharbeiten in der Friesenstraße in Niederkassel
Copyright: Ralf Rohrmoser-von Glasow
Niederkassel – Nach einem Brand an der Friesenstraße in Rheidt sind zwei Menschen wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht worden. Auf der Terrasse des Reihenhauses stand ein gasbetriebener Heizlüfter. Um ihn vor Witterungseinflüssen zu schützen, hatte ihn eine Bewohnerin ins Gebäudeinnere gezogen, in der Annahme, er sei abgeschaltet.
Tatsächlich aber schlugen am Mittwoch kurz nach 23.30 Uhr Stichflammen aus dem Gerät. Um sie zu ersticken, warfen die Bewohner ein Handtuch darüber. Doch das fing Feuer. Ein zweites, dieses Mal feuchte Handtuch reichte nicht aus, um die Flammen zu bekämpfen. Schließlich setzten sie mit Erfolg einen Pulverlöscher ein.
Pragmatische Lösung der Feuerwehr
Die 25 Einsatzkräfte der Freiwillige Feuerwehr unter Leitung von Stadtbrandinspektor Heinz-Ewald Verwey brachten das Gerät ins Freie. Sie leerten eine Mülltonne, die sie mit Wasser fluteten. Dorthinein setzten sie den Heizlüfter inklusive der Gasflasche, um ihn zu kühlen.
Das Haus wurde mit einem Hochdrucklüfter rauchfrei gemacht. Schaden am Gebäude entstand nicht, die Verunreinigung durch das Pulver aber war erheblich.

