Der Wagen durchbrach eine Schutzplanke und krachte in die Schallschutzmauer. Den Rettungskräften bot sich ein Bild der Zerstörung.
Schutzplanke durchbrochenSchwerer Unfall auf der A2 in NRW – Auto völlig zerstört

Ein völlig zerstörtes Wrack steht auf der Autobahn 2 am Kamener Kreuz.
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Bei einem schweren Autounfall auf der A2 bei Kamen ist der Fahrer schwer verletzt worden. Lebensgefahr konnte nicht ausgeschlossen werden. Ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz, wie ein Polizeisprecher berichtete.
Schutzplanke durchbrochen: Auto bei Unfall auf der A2 völlig zerstört
Bisherigen Ermittlungen zufolge war sein Wagen von der Fahrbahn abgekommen, hatte eine Schutzplanke durchschlagen und war gegen eine Schallschutzmauer geprallt, so die Polizei. An dem Unfallgeschehen waren keine weiteren Fahrzeuge beteiligt.
Den eintreffenden Rettungskräften bot sich ein schlimmes Bild. Das Fahrzeug wurde bei dem heftigen Aufprall völlig zerstört. Trümmerteile waren über die Fahrbahnen der Autobahn 2 verteilt.
Hubschrauber-Einsatz: Fahrer nach Unfall auf der A2 in Lebensgefahr
Der Mann aus dem Kreis Warendorf wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen, wie ein Polizeisprecher berichtete. Lebensgefahr konnte zunächst nicht ausgeschlossen werden. Außer dem Fahrer saß niemand im Unfallauto. Warum der Wagen von der Fahrbahn abkam, war noch unklar.
Die Autobahn in Fahrtrichtung Oberhausen wurde ab dem Kamener Kreuz für etwa zwei Stunden lang voll gesperrt. „Bitte umfahren Sie den Bereich großräumig“, schrieb die Polizei im Kurznachrichtendienst X.
A2 nach Unfall wieder einspurig befahrbar – Vorsicht an der Unfallstelle
Gegen 19.30 Uhr konnte der Verkehr wieder einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden, teilte die Polizei mit. Die Aufräumarbeiten dauerten aber weiter an. Autofahrer sollten beim Passieren der Unfallstelle vorsichtig fahren.
Wann die Strecke wieder komplett freigegeben werden kann, war noch unklar. Die Polizei forderte ein Verkehrsunfallaufnahmeteam an. Vor allem zur Unfallursache werden weitere Ermittlungen angestellt. (dpa/jv)
