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Boom bei BalkonkraftwerkenImmer mehr Deutsche erzeugen ihren eigenen Strom

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Zwei Solarmodule in grüner Umgebung bei Sonne.

Solarmodule für den Privatgebrauch werden immer beliebter.

Die Zahl privater Mini-Kraftwerke steigt rasant. Vereinfachte Regelungen und hohe Strompreise befeuern den Trend in Deutschland.

Mehr als 1,2 Millionen Deutsche haben sich bereits für ein eigenes Mini-Kraftwerk entschieden, um den hohen Stromkosten entgegenzuwirken. Auswertungen des Marktstammdatenregisters verdeutlichen das Ausmaß: Zu den 348.296 Anlagen, die bis Ende 2023 registriert waren, kamen im Jahr 2024 weitere 399.140 hinzu. Im darauffolgenden Jahr wuchs die Zahl um zusätzliche 462.269 Anlagen, was einem Zuwachs von 15,8 Prozent entspricht.

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Vereinfachte Regeln und hohe Strompreise als Treiber

Ein wesentlicher Faktor für den Anstieg ist die deutliche Vereinfachung für Nutzer und Nutzerinnen. Seit dem Jahr 2024 dürfen die Mini-Anlagen mehr Energie einspeisen, da die Obergrenze von 600 auf 800 Watt angehoben wurde. Gleichzeitig wurde der Anmeldeprozess erheblich erleichtert, was vielen Menschen den Einstieg ermöglichte und die Zahl der Neuinstallationen beinahe verdoppelte, wie „Kleines Kraftwerk“ berichtet.

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Als zusätzlicher Antrieb für den Trend wirken die anhaltend hohen Strompreise. Mit Tarifen, die zwischen 35 und 45 Cent pro Kilowattstunde liegen, wird die eigene Energieerzeugung zunehmend rentabel. Darüber hinaus motiviert das wachsende Bewusstsein für die Energiewende viele Menschen, einen eigenen Beitrag zu leisten. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Geräte preiswerter werden: Vollständige Pakete sind je nach Modell bereits für 300 bis 700 Euro erhältlich.

Angebot für Komplettpaket mit Speicher

Für Interessierte, die ein Komplettpaket suchen, bietet Kleines Kraftwerk ein exklusives Express-Deal-Set mit der Anker Solarbank 3 E2700 Pro und einem XL 2000Wp Quattro-Balkonkraftwerk an. Der Preis liegt bei 1.299 € statt der unverbindlichen Preisempfehlung von 2.219 €. Dieses Bundle vereint Module und Speicher und eignet sich für alle, die ihre Anlage direkt vollständig in Betrieb nehmen oder erweitern wollen.

Experten erwarten weiteres Wachstum

Der aktuelle Trend wird voraussichtlich anhalten. Branchenkenner gehen davon aus, dass im Jahr 2026 Hunderttausende weitere Balkon-Anlagen installiert werden, wodurch die Gesamtzahl die Marke von 1,5 Millionen überschreiten könnte. Christian Ofenheusle, Senior Inhouse Consultant bei Kleines Kraftwerk, betont, dass es sich hierbei nicht mehr um ein Nischenphänomen handelt. Er beschreibt es als eine „besonders bürgernahe Form der dezentralen Stromerzeugung“, die ein „zentraler Baustein auf dem Weg zu einem klimaneutralen und verbrauchernahen Energiesystem“ sei.

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Obgleich der Anteil der kleinen Anlagen an der gesamten Solarleistung in Deutschland mit etwa 0,96 bis 1,0 Gigawatt-Peak im Vergleich zu 107 bis 114 Gigawatt-Peak gering erscheint, sollte ihre Wirkung nicht unterschätzt werden. Sie fördern den Eigenverbrauch, steigern die Akzeptanz für erneuerbare Energien und stellen eine ideale Lösung für Mieterinnen und Mieter sowie für Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer dar. Zudem leisten sie einen Beitrag zur Stabilisierung des Stromnetzes, indem sie Verbrauchsspitzen abmildern. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.