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Aufatmen bei Bayer 04Patrik Schick ist fit für Hertha

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Wieder fit: Patrik Schick (r.)

Leverkusen – Die Einsatzbereitschaft von Patrik Schick für das Heimspiel am Samstag gegen Hertha BSC (15.30 Uhr/Sky) war in den letzten Tagen das beherrschende Thema bei Bayer 04 Leverkusen. Am Freitag gab Trainer Gerardo Seoane nun Entwarnung: „Er steht zur Verfügung.“ Der tschechische Torjäger wird nach sechswöchiger Zwangspause aufgrund eines Muskelfaserrisses sein Comeback geben.

Eine erleichternde Nachricht nach den personellen und sportlichen Rückschlägen der vergangenen Wochen. „Patrik  konnte in dieser Woche das Mannschaftstraining mitmachen“, sagte Seoane. „Die Verletzung hat ihm keine Probleme bereitet.“ Doch zahlte Schick einen hohen Preis: Ohne den Superstar war Tschechien in den WM-Qualifikations-Playoffs im Halbfinale an Schweden gescheitert. Auch Bayer 04 ist ohne den 26-Jährigen eine Klasse schlechter – sowohl Tor- als auch Punkteschnitt sind deutlich niedriger.

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Gegen Hertha wird Leverkusen wieder auf seinen Sturm-Anker zurückgreifen können. „Patrik kann ein Unterschiedsspieler sein. Er ist nicht nur auf Flanken angewiesen, er kann auch mit seiner Technik und seiner Geschwindigkeit für die Mannschaft wichtige Aktionen selbst kreieren“, sagte Seoane über den 20-Tore-Mann. „Schon diese Zahl sagt alles über ihn aus.“

Für den Schweizer wird es neben dem erfolgreichen Vorbereiten von Spielen im Saisonendspurt vor allem darum gehen, weitere Verletzungen zu vermeiden – jeder weitere Rückschlag schmälert die aktuell sehr gute Chance auf das Erreichen der Champions League. „Bei dieser Gruppe von Spielern, die noch zur Verfügung steht, müssen wir sehr vorsichtig sein“, sagte Seoane. „Alle Trainer lieben es, hart und viel zu trainieren. Aber wir müssen jetzt sehr sensibel damit umgehen. Nicht die Quantität sondern die Qualität zählt.“

Felix Magath und die Medizinbälle

Gegner Hertha verfolgt mit dem neuen Trainer Felix Magath eine andere Philosophie. Die Berliner absolvierten ein Trainingslager vor dem Spiel in Leverkusen. Seine Profis seien sogar „glücklich“ gewesen, mit den berüchtigten Medizinbällen und schweißtreibenden Widerstandsläufen fit für den Abstiegskampf gemacht worden zu sein, sagte Magath.