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RugbyDeutschland ringt Spanien ein Remis ab

Lesezeit 2 Minuten
PIC Rugby 190316

Das letzte Spiel gegen Spanien endete unentschieden. 

  • Deutschland und Spanien tennen sich 17:17.
  • 6000 Zuschauer sehen ein packendes Spiel in Köln-Höhenberg.

Köln – Die deutsche Rugby-Nationalmannschaft hat die Europe Championship-Saison 2016 mit einem Unentschieden beendet. Im Sportpark Köln-Höhenberg rang die Mannschaft von Nationaltrainer Kobus Potgieter Spanien in einem packenden Spiel ein 17:17 (9:14) ab.

Um nicht aus Division 1a abzusteigen, muss Deutschland nun darauf hoffen, dass Portugal im Parallelspiel gegen Russland verliert oder nur unentschieden spielt. Auf dem Papier stellt Russland eine deutlich stärkere Mannschaft als die Portugiesen, ein Klassenverbleib von Deutschland ist also wahrscheinlich.

Beim Schlusspfiff in Köln, war die Partie in Portugal aber noch nicht beendet. Glückwünsche zum Klassenverbleib wollte Potgieter nach dem Spiel trotz der guten Ausgangslage noch nicht entgegennehmen. "Das ist nicht das, was wir wollten. Wir wollten mit einem Sieg alles klar machen und keine Daumen mehr drücken müssen." Die Erleichterung nicht verloren zu haben, war dem 34-Jährigen aber anzumerken.

6000 Zuschauer in Höhenberg

Nach der klaren Hinspiel-Niederlage gegen Spanien (16:48) im Februar vergangenen Jahres, zeigte sich die deutsche Mannschaft vor rund 6000 Zuschauern vor allem in der zweiten Halbzeit leidenschaftlich und robust, was die Fans immer wieder mit lautem Applaus belohnten. "Die ganze Mannschaft hat zusammengearbeitet. Die erste Hälfte war extrem schwer für uns. Danach wurden wir dann immer besser. Am Ende sind wir sogar etwas sauer auf uns, dass wir das Spiel nicht gewinnen konnten", sagt Potgieter. Gelegenheiten dazu gab es: Raynor Parkinson vom Rugby-Bundesligisten Heidelberger RK und Kicker der deutschen Mannschaft, vergab in der Schlussphase zwei Strafkicks, die wohl den Sieg bedeutet hätten.

Der Rugby Europe Championship ist nach den Six Nations  das zweithöchste europäische Turnier im Rugby-Sport. Das Turnier ist in drei Divisionen aufgeteilt: Division 1, Division 2 und Division 3. Die drei Divisionen umfassen wiederum bis zu vier Unterdivisionen (Unterdivision 2a, Unterdivision 2b, Unterdivision 2c etc.). In Division 1a, zu der die deutsche Mannschaft durch den wahrscheinlichen Klassenverbleib wohl auch beim nächsten Turnier im kommenden Jahr gehören wird, spielen die stärksten Mannschaften, in Division 3 die schwächsten europäischen Teams.

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