Sowohl beim 3:1 gegen VCO als auch beim 3:0 gegen den BBSC zeigen die Zweitliga-Volleyballerinnen von Trainer Jimmy Czimek eine gute Leistung.
Siege gegen Berliner KlubsStarker Jahresabschluss für Team DSHS Köln

DSHS-Trainer Jimmy Czimek und sein Volleyball-Team
Copyright: Foto: Herbert Bucco
Am Ende einer durchwachsenen Halbserie besiegten die Zweitliga-Volleyballerinnen der DSHS Snowtrex in der heimischen Halle 22 des Müngersdorfer Sportparks zwei Berliner Mannschaften.
Gegen das VCO Berlin gab es am Samstag einen 3:1 (25:17,18:25,25:12,25:18)-Erfolg. Tags darauf steigerten sich die Spielerinnen von Jimmy Czimek sogar noch und ließen dem BBSC Berlin beim 3:0 (25:18,25:20,25:10) kaum eine Chance. „Vielleicht war das der Durchbruch von Maike Brönhorst als Zweitliga-Spielerin“, meinte der Heimtrainer nach zwei tollen Partien seiner Diagonal-Angreiferin.
Es war wichtig, dass wir es nach dem zweiten Satz geschafft haben, wieder zurück ins Spiel zu finden und das auch zu Ende zu bringen“
Da Emelie Siegner krankheitsbedingt fehlte, spielte die 20-Jährige am Samstag und am Sonntag durch. „Egal, ob mit Annika Stenchly als Zuspielerin oder mit Kirsten Tälkers – Maike hat viele wichtige Punkte für uns gemacht“, lobte Czimek.
Schon im ersten Spiel gegen die Talente vom Olympia-Stützpunkt zeigte sich die positive Entwicklung der gesamten Mannschaft. Als die jungen Gegnerinnen druckvoll und verdient den zweiten Satz holten, gingen die Gastgeberinnen gut mit diesem Rückschlag um. „Wir haben dann noch konsequenter gespielt und den Gegner im dritten Satz überrollt“, freute sich Czimek über das richtungsweisende 25:12.
Und Maike Brönhorst pflichtete ihm bei: „Es war wichtig, dass wir es nach dem zweiten Satz geschafft haben, wieder zurück ins Spiel zu finden und das auch zu Ende zu bringen.“
Wir waren nicht so verhalten und ängstlich, wie in anderen Saisonspielen. Es war zum ersten Mal so, dass wir in einen Flow kamen
Nach dem 3:1 nahmen die Kölnerinnen den Schwung in den Sonntag mit. Gegen den drittplatzierten BBSC Berlin liefen Satz eins und drei wie am Schnürchen: „Im zweiten Durchgang gab es auch brenzlige Phasen“, sagte Czimek und dachte an den 13:16-Rückstand. Wieder veränderte der Trainer sein Team nicht und bekam das Vertrauen zurückgezahlt.
„Wir waren nicht so verhalten und ängstlich, wie in anderen Saisonspielen. Es war zum ersten Mal so, dass wir in einen Flow kamen“, frohlockte der Kölner nach dem 25:20 im zweiten Satz und dem perfekten Jahresabschluss. „Auch wenn man meinen könnte, dass die Pause für uns zur Unzeit kommt, ist es nicht schlecht, dass wir jetzt mal bis zum 8. Januar nicht in die Halle gehen“, so Czimek. Am 15. Januar geht es für die Kölnerinnen in der Meisterschaft mit der Partie in Ostbevern weiter. (alw)

