Die Leverkusener Basketballer feiern einen Sieg gegen Giessen und müssen sich Göttingen geschlagen geben.
BasketballSieg und Niederlage für die Bayer Giants

Stark gegen Giessen: Leverkusens Dennis Heinzmann (M.)
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Mit einem Sieg und einer Niederlage sind die Bayer Giants am Wochenende aus dem Doppelspieltag herausgegangen. Diese Bilanz können die Leverkusener Basketballer durchaus als Erfolg werten, schließlich konnte im Vorfeld weder von einem Sieg gegen Giessen noch in Göttingen ausgegangen werden.
Aber: Am Freitagabend besiegte das Team von Headcoach Mike Koch verdient die Giessen 46ers mit 83:72 (44:28). Die Gäste waren vor etwas mehr als 1100 Zuschauern zwar mit 6:0 in Führung gegangen, danach übernahm Leverkusen das Kommando. Die Vorgabe, unter anderem Giessens Krajcovic im Wurfbereich frei stehen zu lassen, ging auf. Dazu agierte Dennis Heinzmann als „King of the Ring“ und schnappte sich einen Rebound nach dem anderen. Sieben waren es schon im ersten Viertel, das die Giants mit 24:16 für sich entschieden.
So ging es auch in den zweiten und dritten zehn Minuten weiter. Bis zum 64:44 lief es in jeder Beziehung rund. Das änderte sich dann aber im letzten Viertel. Giessen agierte druckvoller, verkürzte auf 56:66 (34.), aber Leverkusen reagierte mit wichtigen Punkten in entscheidenden Momenten.
Mit Rückenwind nach Göttingen
Mit dem Sieg als Rückenwind ging es für die Giants nach Göttingen. Dort boten sie dem Spitzenteam vor allem defensiv harten Widerstand. Lange Zeit trafen beide Teams von außen nichts, Leverkusen hatte bis zur Halbzeit keinen Treffer bei 17 Dreierversuchen. Und dennoch lagen sie zur Pause nur mit 24:29 hinten.
Heinzmann und Sören Urbansky hatten ihr Team im Spiel gehalten. Im dritten Viertel fielen endlich durch Lok Wur die ersten Bayer-Dreier und „plötzlich“ führte die Koch-Truppe mit 51:41 (28.). Aber Göttingen holte auf, sicherte sich erneut die Führung mit einem 14:0-Lauf. Leverkusen ließ sich jedoch nicht abschütteln, hatte am Ende mehrfach die Chance zur Führung oder zum Ausgleich, aber nun fiel – vor allem bei Kobe Langley (2:16 aus dem Feld) – nichts mehr rein.
„Wir haben lange mitgehalten und hätten das Ding am Ende auch gewinnen können oder in die Overtime kommen können“, fasste Heinzmann nach Spielende zusammen.
Bayer Giants: Langley (14/7 Assists gegen Gießen, 5 gegen Göttingen), Nicholas (13/-), Heinzmann (13/20 Rebounds/17), Wur (13/14), Kahl (8/5), Williams (8/9), Brach (7/2), Lynch (5/-), Urbansky (2/11), Nita (n.e./n.e.).

