Wer beim Endspiel um die Meisterschaft in der NFL dabei sein will, muss tief in die Tasche greifen.
Luxus-EventTicketpreise für Super Bowl explodieren – NFL-Fans sind gefrustet

Der Super Bowl findet in San Francisco statt. Die Ticketpreise schießen in die Höhe. (Archivfoto)
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Der Super Bowl wirft seine Schatten voraus. In der Nacht zum 9. Februar (ab 0.30 Uhr MEZ auf RTL und DAZN) kämpfen die New England Patriots und die Seattle Seahawks im Levi's Stadium der 49ers um die begehrte Trophäe. Wer das Endspiel um die Meisterschaft in der NFL live im Stadion erleben möchte, muss tief in die Tasche greifen.
Während sich Fans weltweit auf den „Super-Sonntag“ freuen, sorgt die Preisentwicklung der Tickets mal wieder für Aufsehen. In den sozialen Medien beklagten sich Fans über die hohen Preise, durch die der Sport zu einem Luxus für Reiche werde.
Ticketpreise für Super Bowl explodieren
Das ist kaum verwunderlich, denn die Preise sind förmlich explodiert, auch weil die Nachfrage nach Tickets für den Super Bowl enorm ist. Die günstigsten Tickets sind auf Wiederverkaufsplattformen wie StubHub oder Ticketmaster für rund 6.000 bis 7.000 US-Dollar erhältlich. Exklusive Premium-Sitze sind dagegen bis zu 30.000 US-Dollar zu haben.
Offizielle Tickets sind für die breite Öffentlichkeit schon lange nicht mehr erhältlich. Der Großteil der Tickets wird von der NFL, den Teams und offiziellen Partnern in Paketen oder über eine Lotterie vertrieben. Die meisten Fans werden ihre Tickets auf dem Zweitmarkt kaufen, beispielsweise auf Resale-Plattformen wie Ticketmaster, StubHub oder Vivid Seats. Dort sind die Preise deutlich höher und schwanken stark.
Seattle Seahawks gehen als Favorit gegen New England Patriots in den Super Bowl
Sportlich ist Seattle, bestes Team der NFC, der klare Favorit – nicht nur bei den Buchmachern. Die Defense ist stark, und Quarterback Sam Darnold, als Schwachpunkt ausgemacht, spielte gegen die Rams fast fehlerfrei. Jaxon Smith-Njigba ist zudem der wohl beste Receiver der Liga.
Und New England? Hat auch eine gute Verteidigung, dazu Maye (23), der gute Chancen auf die MVP-Trophäe hat. Allerdings muss die Offense im Finale produktiver sein als in Denver, auch wenn die Bedingungen dort schwierig waren. (mbr)

