Beim Hamburger SV ist die Rolle von Damion Downs nicht mehr ganz so klar wie zu Beginn der Rückrunde. Der Ex-FC-Stürmer muss sich nach seiner Verletzung neu beweisen.
„Schippe drauflegen“Zweifel an ehemaligem FC-Stürmer beim HSV

Damion Downs, ehemaliger Stürmer des 1. FC Köln, hat beim Hamburger SV noch nicht überzeugen können.
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Für den HSV-Stürmer Damion Downs gibt es positive Neuigkeiten, aber auch anhaltende Bedenken. Der frühere Profi des 1. FC Köln ist bei dem Bundesliga-Konkurrenten wieder voll einsatzfähig. Cheftrainer Merlin Polzin bestätigte dies während der Pressekonferenz am Donnerstag (5. Februar).
Nachdem der Angreifer seine Wadenverhärtung auskuriert hat, ist er wieder vollständig in das Mannschaftstraining integriert. Der 21-Jährige könnte somit für die bedeutende Auswärtspartie beim 1. FC Heidenheim am Samstag (7. Februar, 15.30 Uhr) eine Alternative darstellen, nachdem er das Spiel gegen die Bayern verpasst hatte.
Damion Downs steht beim HSV vor einem harten Konkurrenzkampf
Es bleibt jedoch fraglich, ob Downs direkt in die Startformation zurückkehrt. In seinen ersten drei Einsätzen für die Hamburger nach seinem Transfer an die Elbe hatte er diese Position inne, konnte aber bisher weder ein Tor erzielen noch eine Vorlage geben.
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Unter den Fans des Hamburger SV sind bereits erste Zweifel laut geworden, ob Downs der Angreifer ist, der dem Verein im Kampf um den Klassenerhalt helfen kann.
Trainer Polzin äußerte sich kürzlich zurückhaltend bezüglich der Einsatzchancen seines Neuzugangs. Der Coach des HSV möchte den Freitag (6. Februar) abwarten, um eine Entscheidung zu treffen: „Wofür dann welcher Spieler je nach Fitnesszustand infrage kommt, sehen wir nach dem Abschlusstraining.“
Er unterstrich zudem, dass er keine feste Nummer eins im Angriff benennen möchte. Jeder seiner Angreifer habe ein individuelles Profil, das in der Rückrunde je nach Gegner und Spielsituation gezielt eingesetzt werden soll. Eine besondere Wertschätzung für Damion Downs klingt anders.
Konkurrenzkampf im HSV-Sturm: „Noch mal eine Schippe drauflegen“
Nach seiner Verletzungspause und den bisherigen Leistungen muss sich Downs zunächst hinten anstellen und sich erneut beweisen. Im Spiel gegen den deutschen Rekordmeister erreichte das Team von Polzin ein 2:2-Unentschieden und sicherte sich einen Punkt – ohne Downs im Aufgebot.
Durch die Rückkehr des ehemaligen Kölners hat Polzin nun fünf Angreifer für die einzige Position im Sturmzentrum zur Auswahl. Zum Stürmer-Aufgebot zählen neben Downs auch Neuzugang Otto Stange, Ransford Königsdörffer, Robert Glatzel und Yussuf Poulsen.
Polzin sprach in diesem Zusammenhang von einer „anderen Spannung“ im Team und äußerte die Hoffnung, dass die Spieler „noch mal eine Schippe drauflegen“.
Wer in Heidenheim in der Startelf stehen wird, ist noch unklar. Königsdörffer, der gegen München von Beginn an spielte, hat möglicherweise einen leichten Vorteil. Downs hingegen muss seine Chance erst wieder suchen.
Fest steht: Für Downs steht in den kommenden Wochen viel auf dem Spiel. Nur durch herausragende Leistungen kann sich der Stürmer für Einsätze bei der für ihn heimischen Weltmeisterschaft im Sommer empfehlen (red).

