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Natürlich oder künstlichWas ist besser für den gesunden Schlaf?

3 min
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Wie gesund der Schlaf ist, hängt auch von der Matratze ab.

Nachhaltig leben und den ökologischen Fußabdruck im Blick halten: In vielen Lebensbereichen gehört eine bewusste Lebensweise zum Alltag. Kleidungstücke aus Bio-Materialien, im Supermarkt reihen sich Bio-Produkte nebeneinander. Häufig ist die Einstellung bio oder nicht eine rein politische. Aber gibt es auch Funktionsvor- und Nachteile? Das werden die Schlafexperten von Traumkonzept Köln Bonn oft gefragt.

Auf Schadstoffe geprüft

Klar ist: Schadstoffe gehören nicht ins Bett. Schließlich verbringen wir viele Stunden dort, regenerieren und atmen alles ein, was uns umgibt. Sind also Naturmaterialien „sauberer“ als synthetische –  und damit besser? Ja, weil sie besser kontrolliert werden und hochwertigere Schutzsiegel haben. 

Der QUL-Verband etwa kümmert sich seit mehr als 25 Jahren um die Entwicklung und die Pflege einer Schadstoffnorm für Naturmatratzen, zu denen Naturlatexmatratzen und Futons gehören. Das Gütesiegel QUL sichert, dass es sich um reines Naturlatex handelt.

Für synthetische Matratzen wie Kaltschaum oder Federkern hat sich der Ökotex-Standard 100 durchgesetzt. Diese Norm sichert ab, dass die Matratzen humantoxikologisch unbedenklich sind. Die Grenzwerte sind jedoch deutlich höher angesetzt als bei den QUL-zertifizierten Matratzen. Produkte, die keine dieser Normen erfüllen, sind nicht empfehlenswert. Sie weisen vermutlich typische Matratzenschadstoffe wie Antimon, Arsen, Formaldehyd oder Pestizide auf.

Liegt man auf Bio besser?

Ebenso wichtig sind die Liegeeigenschaften für den regenerativen Schlaf. Welche Vorteile bietet Naturlatex? Es ist sehr punktelastisch. Zudem ist es bei richtiger Herstellung sehr atmungsaktiv und die Annahme, dass man im Schlaf darauf schwitzt, falsch. Für erholsames Ruhen müssen Härtegrad und Liegezonen passend ausgesucht werden. Manche Hersteller bieten das Material in unterschiedlichen Härtegraden und mit verschiedenen Körperzonen an. Die Royallatexmatratze von Traumkonzept bietet neun Härtegrade, wahlweise verschiedene Körperzonen, wird individuell vermessen und erst dann gefertigt. So sind Passgenauigkeit und 100 Prozent Natur garantiert. Die Orthoform und die Regulus von Dormiente berücksichtigen, dass Frauen andere Zonen benötigen als Männer. Dormiente ist ausgezeichnet mit dem Siegel „Green Brand der Bundesrepublik Deutschland“ und feiert das mit einer Sommeraktion und attraktiven Angeboten.

Das Fazit für gutes Liegen ist: Die persönliche Liegeprobe entscheidet, ob Naturlatex, Kaltschaum oder Taschenfederkern.

Qualität und Langlebigkeit

Hochwertiges Naturlatex ist dauerelastisch und verfügt über eine sehr lange Lebensdauer. Wird Kalk beigemischt, senkt das zwar den Preis, aber auch die Lebensdauer. Auch Kaltschäume können eine breite Preisspanne haben. Das Raumgewicht ist ein Indikator: Je höher es ist, desto länger bleibt die Matratze in Form. Bei Federkern sind Stahlfedern vorteilhaft. Die Qualität der Abdeckung des Federkörpers ist wichtig für die Langlebigkeit.Fazit: Bei Nachhaltigkeit und Langlebigkeit punktet Naturlatex.

Atmungsaktivität und Pflege

Diese wichtigen Eigenschaften hängen sehr vom Bezug ab. Schur- oder Baumwolle, Hanf und Tencel sind reine Naturmaterialien. Sie nehmen sehr gut Feuchtigkeit auf und geben sie wieder ab. Naturbelassene Schurwolle reinigt sich selbst. Gut gelüftet bleibt der Bezug mit Naturschurwolle lange hygienisch einwandfrei. Diese Materialien werden vorzugsweise von Naturmatratzenherstellern eingesetzt. Bei Federkernmatratzen gibt es ebenfalls Naturbezüge, bei Kaltschaummatratzen nicht.

Der Nachteil: Die Waschbarkeit von Naturmaterialien ist schwieriger. Je naturbelassener die Wolle oder Baumwolle, umso schneller läuft der Bezug beim Waschen ein. Daher ist bei Naturmatratzen ein waschbarer Matratzenschoner aus Baumwolle empfehlenswert.

Bezüge aus Kunstfasern sind einfacher zu waschen. Das muss persönlich abgewogen werden. Hausstaubmilben-Allergiker, die alle Bettwaren bei 60 Grad waschen müssen, können reine Naturbezüge nicht nehmen. Hier wäre ein gutes Encasing eine Lösung oder doch eben ein guter Kunstfaserbezug.

Fazit: In Sachen Atmungsaktivität punkten die Naturmaterialien. Die Pflegeerfordernisse müssen jedoch persönlich abgewogen werden. Am besten kommen Sie vorbei und lassen sich individuell beraten.

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