WirtschaftskriseSöder will Rundfunkgebühr auf aktuellem Niveau einfrieren

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder.
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Berlin – Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat sich dagegen ausgesprochen, die Rundfunkgebühren in der aktuellen Wirtschaftskrise weiter zu erhöhen. „In dieser Zeitenwende, in der die Inflation steigt und alle Kosten explodieren, müssen wir darüber nachdenken, die Rundfunkgebühren stabil zu halten, auf dem jetzigen Level einzufrieren“, sagte der CSU-Chef der „Bild“ vom Samstag. „Es gilt, zusätzliche Belastungen für die Bürger zu vermeiden.“
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Der Bund der Steuerzahler forderte derweil eine Reform der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks - und eine Gebührensenkung. Vor allem die Landesregierungen müssten sich darum bemühen, „dass Einsparpotenziale in den Anstalten genutzt werden“, sagte Verbandspräsident Reiner Holznagel dem „Handelsblatt“. Der Beitrag sollte „dauerhaft gesenkt werden“. (AFP)



