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Wandern in der EifelNeuer Wanderweg „Heimatspur“ um Kratersee eröffnet

Lesezeit 2 Minuten
Blick aus der Luft auf den Windsborn Kratersee, rundherum wachsen Bäume, am Horizont steht die Sonne

Um den Windsborn Kratersee in der Eifel gibt es jetzt eine Heimatspur.

In der Vulkaneifel hat ein neuer Wanderweg eröffnet: Die 41. Heimatspur ist mit nur fünf Kilometern besonders für Familien interessant.

In der Eifel gibt es einen neuen Wanderweg: Das Gesundland Vulkaneifel hat gemeinsam mit der Gemeinde Bettenfeld nach mehr als zweieinhalb Jahren Planung und Umsetzung die Heimatspur Kraterseen Mosenberg eröffnet. Der Wanderweg ist knapp fünf Kilometer lang, führt rund um den Windsborn-Kratersee und verbindet diesen mit dem Hinkelsmaar und dem Vulkanerlebnispark Bettenfeld.

Das Thema des Wegs „liegt klar auf dem Alleinstellungsmerkmal unserer Region, dem Vulkanismus“, so Andreas Schüller, Geschäftsführer des Natur- und Geoparks Vulkaneifel. Der Heimatweg gehört zur Gruppe der Heimatspuren – von denen eine erst kürzlich zu Deutschlands schönstem Wanderweg gekürt wurde – und ist damit schon die 41. ihrer Art. „Das Ensemble unserer Heimatspuren wird durch die neue Route Kraterseen Mosenberg um eine tolle neue Tour bereichert“, so Vera Esch, Geschäftsführerin vom Tourismusverband Gesundland Vulkaneifel.

Heimatspuren in der Vulkaneifel: Wanderwege, bei denen für jeden etwas dabei ist

Die Heimatspuren bilden ein Wanderwegenetz aus jetzt 41 Rundwanderwegen, auf denen sich die Vielfalt der Vulkaneifel entdecken lässt – von Maaren und Mühlen über Weiher und Wacholderheiden bis zu Dörfern und Dreesen. Das Besondere daran: Sie ermöglichen sowohl kurze als auch lange Wanderungen. Der Spazierweg Elfengrotte ist mit 2,4 Kilometer die kürzeste der Heimatspuren, der Große Dauner hat mit 29,1 Kilometern die längste Strecke zu bieten.

Mit knapp fünf Kilometern gehört die nun eröffnete Heimatspur Kraterseen Mosenberg zu den Kürzeren ihrer Art. Und so sei der Wanderweg „mit seiner übersichtlichen Länge ein spannendes neues Angebot für Familien mit Kindern“, findet Vera Esch vom Tourismusverband. (tli)

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