Abo

GastronomieSport besteht nicht nur aus Fußball

2 min

Sion am Ring

Innenstadt – Der Aufgang zum ersten Stock ist ein Panoptikum aus Trikots und Frisuren vergangener Zeiten. Hans Schäfer, Bodo Illgner und Harald Konopka: Hier hängen sie alle, abgelichtet zu ihren aktiven FC-Zeiten.

„Nicht nur Fußball“ soll in der neu eröffneten „Kölschen Sportsbar“ laufen, „auch Eishockey, Basketball, Formel 1 und der Iron Man“ sollen hier ihren Platz haben, sagt Betriebsleiter Jürgen Werner. Das 600 qm große Ladenlokal am Hohenzollernring ist mit 26 Flachbildschirmen ausgestattet. Über der Eingangstür hängt eine 5 mal 2,5 m große Leinwand. Im Inneren gibt es 190 Sitzplätze. Eine Dachterrasse soll noch zum Wintergarten umgebaut, ein weiterer Raum mit 3D-Technik ausgestattet werden. Letzterer soll für geschlossene Gesellschaften zu etwa 16 Personen gemietet werden können.

Neben den Sportübertragungen in HD gibt es „kölsche und deutsche Küche“, sagt Werner, der bereits 16 Jahre Gastronomieerfahrung gesammelt hat, zuletzt bei der amerikanischen Sportsbar „Joe Champs“ nebenan.

Auf der festen Karte stehen Hämmchen und Schnitzel, Salate und Flammkuchen; zusätzlich gibt es einen wechselnden Mittagstisch. Das Kölsch liefert Sion, 0,2l kosten 1,60 Euro, ein Pittermännchen 64,90 Euro.

Ein Irish Pub und ein italienisches Restaurant hielten sich zuletzt nicht lang in dem Ladenlokal. Das denkmalgeschützte Haus wurde ein Jahr lang saniert, bevor die „Kölsche Sportsbar“ hier Quartier bezog. (asp)