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KulturvorschauAusgehtipps für den Februar

4 min

Death Letters

Stromberg – Der Film

Film Bald wird sich zeigen: Trägt die Idee der Fernsehserie „Stromberg“ über Spielfilmlänge? Nach fünf TV-Staffeln geht es für die Belegschaft der „Capitol“ auf einen Betriebsausflug der besonderen Art. Ermöglicht wurden die Dreharbeiten erst durch die große Fangemeinde der Kultserie, die innerhalb einer Woche ein Million Euro zur Mitfinanzierung aufbrachte.

Am 20.2. läuft der Film in den Kinos an. Die offizielle Weltpremiere mit Cast und Crew gibt es am 18.2. im Kölner Cinedom. Drei 20-Uhr-Vorstellungen sind schon ausverkauft. Weitere Ticketkontingente für den Premierentag sollen in Kürze freigegeben werden: vielleicht noch einige für die Hauptvorstellung, auf jeden Fall welche für die Spätvorstellung (23.15 Uhr)– es lohnt ein Blick auf die Homepage.

www.cinedom.de

Düsseldorf Photo Weekend

Kunst Vom 31.1. bis zum 2.2. findet das dritte Düsseldorf Photo Weekend statt. Zahlreiche Galerien, Museen und Institutionen aus der Düsseldorfer Kunst- und Fotografie-Szene öffnen ein Wochenende lang ihre Türen, zeigen Ausstellungen und organisieren Veranstaltungen zum Thema Fotografie. Das Polnische Institut widmet dem Landsmann Jerzy Lewczynski eine Retrospektive unter dem Titel „Das Gedächtnis des Bildes“. Unser Bild zeigt das Werk „Mikado 02“ des japanisch-deutschen Fotokünstlers Kanjo Také, zu sehen im Kunstraum 49.

duesseldorfphotoweekend.de

Death Letters

Konzert Ein Drummer und ein Gitarrist, und beide erst um die 20. Erstaunlich, welch stimmiges Soundgebilde zwischen Hardcore, Post- und Indierock das niederländische Duo erzeugt. Kein Wunder, dass die beiden schon beim SXSW-Festival in Texas spielten. – Eintritt 14 Euro18.2., 20.00 Uhr, Underground, Vogelsanger Straße 200, Köln

Sound of Heimat Live: Antistadl

Konzert Der Bamberger Antistadl – bekannt aus dem Film „Sound of Heimat“ – ist das Kontrastprogramm zur Volksschlager-Glückseligkeit: traditionelle Musik im frischen Gewand. Eine wilde Mischung aus Blasmusik, Polka, Disco und Punk. – Eintritt 15 Euro22.2., 20.00 Uhr, Stadtgarten, Venloer Straße 40, Köln

Emil Orlik: Zwischen Japan und Amerika

Kunst Der deutsch-böhmische Zeichner und Grafiker (1870–1932) hat die ganze Welt gesehen. Die Ausstellung zeichnet Emil Orliks Reisen ab 1898 nach. Im Zentrum stehen seine erste Japanfahrt und der Einfluss des Farbholzschnittes auf sein Schaffen. – Eintritt 2/4 Euro1.2.–27.4., Käthe-Kollwitz-Museum, Neumarkt 18-24, Köln

The Exploited

Konzert Die legendäre UK-Punkband gibt nur zwei Deutschlandkonzerte – eins davon in Köln. The Exploited wurde 1980 im schottischen East Kilbride gegründet, von der Urbesetzung ist nur noch Sänger Wattie Buchan dabei. – Tickets kosten etwa 20 Euro.23.2., 20.00 Uhr, MTC, Zülpicher Straße 10, Köln

Tapa in Performance

Forum Dieser zweiteilige Performanceabend ist als Ergänzung zur Sonderausstellung „Made in Oceania“ gedacht. Die japanisch-samoanische Künstlerin Shigeyuki Kihara präsentiert erstmalig ihre Arbeiten „Culture for Sale“ und „Taualuga“ als Doppelprogramm. Zuerst bespielen fünf pazifische Tänzer die Ausstellung; die anschließende Soloperformance setzt die fotografische Arbeit Kiharas zur Bildproduktion kolonialer Studiofotografie video- und tanzkünstlerisch fort. – Eintritt „Culture for Sale“ 6 Euro, „Taualuga“ (inkl. Künstlergespräch) 8/12 Euro, Kombiticket 12/17 Euro8.2., 19/20 Uhr, Rautenstrauch-Joest-Museum, Cäcilienstraße 29–33, Köln

Marius Jung

Kleinkunst Zusammen mit dem Musiker Till Kersting präsentiert der schwarze Comedian seine autobiografisch gefärbte (!) Satire „Singen können die alle! Handbuch für Negerfreunde“. Schwarzer Humor rund um die Frage: Wer darf wann einen Neger „Neger“ nennen?19.2., 20.00 Uhr, Atelier Colonia, Körnerstr. 37-39, Köln

Mozartnächte

Konzert Das Jahr 1784 war für Mozart besonders fruchtbar. In kürzester Zeit entstanden zunächst die Klavierkonzerte KV 449 bis 451 und 453 und nach einer längeren Unterbrechung KV 456 und 459. In zwei Mozartnächten widmet sich der ungarische Pianist András Schiff diesen Werken. – Eintritt 10–66 Euro4.+5.2., 20.00 Uhr, Philharmonie, Bischofsgartenstraße 1, Köln

Oscar Tuazon

Kunst Seine Werkstoffe sind Holz, Metall, Stein und Beton, seine Kunst bewegt sich zwischen Skulptur und Architektur. Im Ludwig werden Oscar Tuazons Konstruktionen über zwei Etagen im großen Treppenhaus installiert, dem Besucher begegnen sie als architektonische Versatzstücke eines Privathauses.15.2.–13.7., Museum Ludwig, Heinrich-Böll-Platz, Köln

John Waters: This Filthy World

Theater William S. Burroughs nannte ihn den „Pope of Trash“. In seiner One-Man-Show zieht der US-amerikanische Filmregisseur John Waters (67) Bilanz und lässt seiner Faszination für Kriminalität, Exploitation-Filme, Fashion-Wahn und die Extreme der zeitgenössischen Kunstwelt freien Lauf. – Eintritt 13/28 Euro7.2., 19.30 Uhr, Depot 1, Schanzenstraße 6-20, Köln

Fest für Alte Musik

Festival Jahrhundertelang war der Karneval einer der wichtigsten Anlässe, Musik zu schreiben – gerade im Barock. So hinterließ die Narretei wichtige Spuren in der Musikgeschichte. Das Kölner Fest für Alte Musik 2014 (7.–16.2.) stellt den „Carnaval“ in den Mittelpunkt seines Programms, das an unterschiedlichen Spielstätten stattfindet.

www.zamus.de