Kultur-VorschauAusgehtipps für Köln und die Region im Februar

Marianne Dissard
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Planet Erde – Live In Concert
Mehr als fünf Jahre dauerten die Dreharbeiten für die „Planet Erde“-Serie der BBC, 40 Kamerateams waren an mehr als 200 Drehorten in allen Ecken der Welt im Einsatz – filmten an Land, unter Wasser und aus der Luft. Nun kommt die Live-Adaption der Serie als Mischung aus Sinfoniekonzert und Kinobildern nach Deutschland. Speziell zusammengestelltes Material mit den spektakulärsten Aufnahmen und dramatischsten Momenten der Reihe wird in HD-Qualität auf eine als 240 Quadratmeter große Leinwand projiziert. Dazu liefert das 80-köpfige The City of Prague Philharmonic Orchestra den aus der Feder von George Fenton stammenden Soundtrack. Wem die Fahrt nach Oberhausen zu weit ist, der kann auch bis in den März warten: Am 3.3. gastiert „Planet Erde“ in der Lanxess-Arena. – 38-68 Euro
21.+22.2. , 15+20 Uhr, Köpi-Arena, Arenastraße 1, Oberhausen
Max Beckmann: Schießbude und Irrenhaus
Kunst Wie Käthe Kollwitz und Otto Dix nutzt Max Beckmann das Medium der Grafikmappe, um auf zentrale Fragen und Widersprüche seiner Zeit zu reagieren. Die erste monografische Beckmann-Werkschau in Bonn widmet sich Werken aus den Jahren 1919 bis 1922. – 4/5 Euro
6.2-3.5., August-Macke-Haus, Bornheimer Straße 96, Bonn
Videonale 15
Festival Vom 27.2.-19.4. zeigt das Festival mit 38 internationalen Positionen in Bonn und der Region neue Tendenzen zeitgenössischer Videokunst. Der Wettbewerb zum Thema „The Call of the Wild“ fragt nach dem Potenzial des Begriffs des „Wilden“ für die Auseinandersetzung mit dem Fremden. – Eintritt freiv15.videonale.org
Götz Alsmann & Band
Konzert Auch wenn „Zimmer frei“ ausläuft – der Konzertbühne muss Alsmann treu bleiben. Für sein Programm „Broadway“ hat er die deutschsprachigen Fassungen unsterblicher Kompositionen etwa von Cole Porter und George Gershwin ausgegraben. – 10-32 Euro
10.2., 20.00 Uhr, Philharmonie, Bischofsgartenstraße 1, Köln
Keramiken von Johannes Nagel
Kunst Der Hallenser Künstler Johannes Nagel (Jahrgang 1979) widmet sich dem Thema Gefäß. Mit seinen Keramiken lotet er die Möglichkeiten und Grenzen des technisch Machbaren und künstlerisch Eigenständigen aus. – di-fr/so 10-17 Uhr, sa 14-17 Uhr; 3/5 Euro
6.2.-7.6. Keramion, Bonnstraße 12, Frechen
Der Göttliche. Hommage an Michelangelo
Kunst Michelangelo Buonarroti (1475–1564) war schon zu Lebzeiten eine Legende. Seine Werke wurden von zahlreichen Künstlern bewundert, nachgeahmt, interpretiert. Von der immensen Wirkung auf die europäische Kunst seit der Renaissance bis heute erzählt diese Ausstellung. Im Mittelpunkt stehen Arbeiten bedeutender Künstler aus fünf Jahrhunderten: Werke wie die Aktstatue mit dem David, den Sklaven oder dem auferstandenen Christus und die großen, vielfigurigen Werke von der Kentaurenschlacht zum Jüngsten Gericht.
6.2.-25.5. , Bundeskunsthalle, Friedrich-Ebert-Allee 4, Bonn
Grusellabyrinth NRW
Show Nach Veranstalterangaben ist es Deutschlands größtes Grusellabyrinth, das am 13.2. in Bottrop seine Pforten öffnet. Besucher erleben eine epische Grusel-Geschichte in verschiedenen Showräumen und Labyrinthen mit Live-Darstellern. – 17,50/19,50 Euro
Maxi Gstettenbauer
Kleinkunst Comedy 2.0: Der Computernerd unter den Kleinkünstlern feilt an seinem neuen Programm „Maxipedia“. Vor der Premiere im Gloria (1.3.) lädt Gstettenbauer – den Stefan Raab den „kommenden Stern am Comedy-Himmel“ nannte – zur Preview. – 14/17/20 Euro7.2., 20.00 Uhr, Wohnzimmertheater, Probsteigasse 21, Köln
Marianne Dissard
Konzert Die Chanteuse, die es von Südfrankreich nach Tucson verschlagen hat, auf Tour. Ihre in Köln eingespielte Tour-CD „Cologne Vier Takes“ wird auf den Konzerten als Analog/Digital-Hybrid angeboten, der auf dem Plattenteller wie im CD-Player läuft. – 10/12 Euro
20.2., 20 Uhr, Die Wohngemeinschaft, Richard-Wagner-Str. 39, Köln
Rise-Fly-Fishing-Film-Festival
Festival Das weltweit größte Fliegenfischerfilmfestival – was für ein Superlativ – will die Faszination für den Sport einer breiten Öffentlichkeit zugänglich und seine Naturnähe „durch fliegenfischereiliche Abenteuer auf der Kinoleinwand sichtbar“ machen. – 16 Euro
24.2., 20.00 Uhr, Cinenova. Herbrandstraße 11, Köln
Parzival
Theater Er gehört zu den Urmythen deutscher Literatur und Gesellschaft: Intendant Stefan Bachmann bringt Parzival, den Versroman des Wolfram von Eschenbach aus dem 13. Jahrhundert, als große theatrale Erzählung auf die Bühne des Kölner Schauspielhauses. – 11-30 Euro
6.2., 19.30 Uhr, Schauspiel, Depot 1, Schanzenstr. 6 -20, Köln
The Interview
Film Eine effektivere Werbung kann sich ein Film kaum wünschen: Lange vor seiner Veröffentlichung löste „The Interview“ eine politische Kontroverse und Anschlagsdrohungen auf Kinogänger aus. Zeitweilig soll der Kinostart auf der Kippe gestanden haben; als der Film Ende 2014 in der USA anlief, schien es zur patriotischen Ehrensache geworden zu sein, ihn anzusehen. In Deutschland läuft die US-amerikanische Slapstick-Komödie mit James Franco und Seth Rogen in den Hauptrollen am 5. 2. an. Der Film handelt von einem Mordkomplott der CIA gegen Nordkoreas Staatsoberhaupt Kim Jong-un im Rahmen eines Interviews durch einen US-amerikanischen Showmaster.
