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Musikfestival in KölnDie Highlights des „Acht Brücken“-Festivals

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Am Donnerstag beginnt das „Acht Brücken“-Festival in Köln. Wir empfehlen die Highlights.

Orchester

New York Philharmonic

Das New York Philharmonic gehört zur „Big Five“-Elite der US-Orchester. Unter seinem Chefdirigenten Alan Gilbert tritt es jetzt zweimal in Köln auf, einmal bei „Acht Brücken“ – mit Werken von Salonen, Bartók und Eötvös.

1. Mai, Philharmonie, 20 Uhr

Punk-Band

Atari Teenage Riot

Mit seiner Band Atari Teenage Riot schreibt Alec Empire seit 1992 Punk unter den Vorzeichen des digitalen Zeitalters fort. Anarchistisch, aggressiv, theorieunterfüttert und durchaus auch sexy. Musik ist für Empire eine Waffe – und eine allemal bessere als Gewehre.

1. Mai, Stadtgarten, 22 Uhr

musikFabrik

Die musikFabrik, 1990 gegründet, ist Kölns Aushängeschild in Sachen Neue Musik. Die internationale Crème de la Crème des Metiers arbeitet mit ihr zusammen. Unter Pierre-André Valade spielt sie Werke von Goebbels und eine Uraufführung von Georg Katzer.

3. Mai, Depot 1, 19 Uhr

Punk

Schorsch Kamerun

Als Gründungsmitglied der linken Punkband Goldene Zitronen hat Schorsch Kamerun von jeher Widerstand in Wort und Musik verbunden. Als Regisseur inszeniert er politische Abende an den großen Bühnen der Republik.

„Ihr seid das Volk, ich bin mein Feind“, 3. Mai, Depot 2, 21 Uhr

Rap

Ana Tijoux

Ihre Eltern mussten vor der Pinochet-Diktatur nach Frankreich fliehen, Ana Tijoux kehrte nach Chile zurück und rappt dort als Sprachrohr der Studentenbewegung. In Köln tritt sie mit der Peruanerin Susana Baca auf, der Botschafterin des Canto Negro.

5. Mai, Philharmonie, 21 Uhr

Klassik

Ensemble Intercontemporain

Das Pariser Ensemble Intercontemporain, 1976 von Pierre Boulez gegründet, erfreut sich unter den Formationen für Neue Musik eines geradezu legendären Rufs. In Köln spielt es unter Pablo Heras-Casado Uraufführungen von Stroppa und Onishi.

9. Mai, Philharmonie, 20 Uhr

Klassik

Asko I Schönberg

Asko/Schönberg, 1965 gegründet und ansässig in Amsterdam, gehört weltweit zur Spitze der Neue Musik-Ensembles. Unter Reinbert de Leeuw, einem alten Weggefährten Andriessens, spielt es das zweite Porträtkonzert zu dessen Ehren.

10. Mai , Philharmonie, 20 Uhr

Weitere Informationen sind auf der Homepage des Festivals erhältlich.