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Abhärtungstipps gegen KrankheitenFit und gesund durch den Herbst

4 min

Auf einen tollen Herbst!

Köln – Der Herbst kommt! Langsam aber sicher wird es kühler draußen, erste Blätter fallen zu Boden. Das ist die Zeit, in der sich auch die dicken Erkältungen und Grippewellen ankündigen. Vor allem der Übergang von wärmeren zu kalten Tagen lässt viele vergessen, wie schnell Schal und Mütze draußen nützlich werden können - doch wer es erst bemerkt, obwohl er schon unterwegs ist, der mag auch schon jetzt ordentlich frieren.

Wie Sie sich vor Viren, Bakterien und Krankheitswellen schützen können: dazu gibt es viele Meinungen und Methoden. Die Mitarbeiter unserer Redaktion haben ihre ganz persönlichen Tipps zum Gesundbleiben und -werden aufgeschrieben. Probieren Sie aus - und bleiben Sie gesund!

Zitrone pur

Sobald sich auch nur der leiseste Verdacht regt, dass eine Erkältung im Anmarsch sein könnte, sofort zum Supermarkt rennen und Zitronen kaufen. Dann: Etwa alle zwei Stunden eine der Zitrusfrüchte auspressen und pur trinken. Ob es einfach der Glaube  ist „Was so scheußlich schmeckt, muss ja gesund sein“ oder vielleicht doch das Vitamin C kann ich nicht sagen – aber bei mir hilft’s.  (Felix Ohmes)

Kalte Dusche

Eiskalt nachduschen. Sauna. Im Winter von der Sauna aus gleich in den Schnee legen. (Eva Reik)

Was Seefahrern geholfen hat und welcher Sport gute Laune verbreitet erfahren Sie hier:

Bitterer Granatapfelsaft

Granatapfelsaft. Am besten gemischt mit Cranberrysaft. Oder Blaubeersaft. Es muss bitter schmecken. Süß hilft es nichts. Wenn sich der Gaumen zusammenzieht, ist der Bitterkeitsgrad genau richtig. Wer dann beim In-den-Spiegel-Gucken einen roten Mund und eine blaue Zunge sieht, wird garantiert ein paar Monate nicht krank. (Claudia Lehnen)

Seefahrer-Rezept

Was den Seefahrern damals über die tosenden Meere half, ist heutzutage gegen eine brausende Nase gerade das Richtige: Grog. Man nehme 4cl Rum, gießt ihn mit ordentlich heißem Wasser auf und schmeckt ihn mit 2 bis 3 Stück Würfelzucker ab. Fertig. Hilft garantiert gegen alle Anzeichen von Herbst-Schwächeleien. (Martin Gätke)

Yoga für das Immunsystem

Yoga macht gute Laune und ein gutes Körpergefühl. Alles ist besser danach. Auch das Immunsystem. Es gibt aber ein paar Übungen, die das Immunsystem speziell unterstützen sollen. Sagt mein Yoga-Lehrer. Dhanurasana zum Beispiel – der Bogen. Dazu legt man sich auf den Bauch, hebt die Beine und den Kopf, streckt die Arme nach hinten und umfasst mit den Händen die Fußknöchel. Dann ziehen Beine und Arme nach oben. Die Knie zusammendrücken, als müsste man einen Ball festhalten. Im Idealfall schaukelt man im Bogen mit dem Atem auf und ab. Der Bogen ist übrigens nicht nur vorbeugend, sondern auch eine Rückbeuge. Und diese sollen zudem heiter und glücklich machen. (Claudia Lehnen)

Morgens joggen

Mindestens drei mal in der Woche morgens früh eine Runde joggen, anschließend heiß duschen. (Angela Horstmann)

Welche Teesorten sich schon bewährt haben, erfahren Sie hier:

Mit Ingwer durch den Herbst

Frischer Ingwertee mit Zitronenschale und Honig hilft mir durch die kalte Jahreszeit. Ich schwöre auf den Vitamin C-Booster schon vor dem ersten Kratzen im Hals. Mein Tipp, sobald es kalt wird: Viel heißen Tee trinken, 2-3 Liter am Tag. Das schwemmt die fiesen Bakterien schnell wieder raus. Tee schmeckt gut, härtet ab, tut nicht weh und strengt nicht an. Alternative Abhärtungsgetränke: Heiße Säfte mit Honig wie Sanddorn, schwarze Johannisbeere, oder Preiselbeere – das mögen auch meine Kinder! (Katrin Reiche)

Radfahren bei jedem Wetter

Bei Wind und Wetter mit dem Rad fahren. Und als Ausgleich danach in die Sauna. Auch bei jedem Wetter. (Julian Schneider)

Eberrauten-Tee gegen Halskratzen

Ich schwöre auf meinen Eberrauten-Tee. Aus der Apotheke. Sobald ich ein allererstes kleines Kratzen im Hals verspüre, koche ich mir diesen Tee: Dafür ein Teelöffel in einer Tasse mit heißem Wasser übergießen. Zehn Minuten ziehen lassen und dann  trinken. Hilft oft! (Angela Horstmann)

Abwehrriegel Sanddorntee

Meine beste Freundin hat mir von der Nordsee einen Sanddorntee mitgebracht. Der soll super viel Vitamin C haben. Ich mag ihn und bin noch nicht krank geworden. Obwohl meine ganze Familie flachliegt. (Rebecca Lessmann)

Obst und Salat

Ich tu was für meinen Vitaminhaushalt, indem ich recht viel Obst und Salat zu mir nehme. Mittags bringe ich mir Rohkost mit in die Kantine. So regelmäßig, dass manche mich schon Möhrchenprinz nennen. (Markus Düppengießer)