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KalorienTrinken wir uns dick?

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Mit Blick auf die Bikini-Figur werden oft schon beim Studieren von Speisekarten die Kalorien gezählt und der Griff geht zum leichten Sommersalat – danach leistet man sich aber noch einen leckeren Milchkaffee. Die Tüte Chips lässt der Mann auf Anraten der Frau auch lieber mal in der Knabbereien-Schublade, aber das Glas Rotwein am Abend geht durch. Dabei sind es nicht nur die Nahrungsmittel, die mit den Dingern, die nachts die Hosen enger nähen (Kalorien), vollgestopft sind.

Auch Getränke können sich schnell auf der Waage bemerkbar machen. So stecken in einem Becher (0,2 Liter) des gerade extrem beliebten Bubble-Tea schnell mal 400 Kilokalorien, wie die Techniker Krankenkasse feststellte. Das ist das Fünffache der gleichen Menge eines Apfelsaftes. Und das Zehnfache von einer Schorle.

Schon kleine Veränderungen des Getränks können den Kaloriengehalt ändern. Ein schwarzer Kaffee (4 kcal) mit Milch hat dann plötzlich fünfzehn Mal so viel Kalorien (66 kcal, Mischverhältnis 1:1). Damit kommt man zwar noch nicht an ein Bier ran, aber wer dieses alkoholfrei zu sich nimmt, liegt drunter (51 kcal). Daran erkennt man, dass der Alkoholgehalt ein wichtiger Aspekt ist. Und wer glaubt, dass der Weißwein dem schweren Rotwein kalorienmäßig einen einschenkt, der täuscht: Mit 144 kcal hat der Weiße knapp zehn Prozent mehr Kalorien als sein roter Bruder (132 kcal).