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TippsPilze sammeln geht so

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Pilze zubereiten: Mit ein paar Tipps gelingt es jedem.

Die besten Apps

Pilzführer (Nature-Lexicon, InnoMos): Die übersichtlich strukturierte App zeigt in mehr als 1000 Bildern 283 verschiedene Pilzarten. Die Identifizierung gesammelter Pilze erfolgt in mehreren Schritten anhand äußerlicher Merkmale. Preis: 6,99 Euro. Verfügbar für das iPhone und iPad.

Pilzführer Pro (Alphablind Studio): Mit 300 Arten und 2000 Bildern etwas umfangreicher als der Namensvetter. Farbe, Lamellen, Fruchtkörpertyp – die App beinhaltet viele Parameter zurBestimmung des Pilzes. Preis: iTunes (4,99 Euro); Google Play (9,99 Euro).

UWR und wetter.tv (Ubimet): Was tun, um beim Pilzesammeln trocken zu bleiben? Die App des Deutschen Unwetterradars (UWR) warnt aktuell und postleitzahlengenau vor Unwettern – per GPS auch für den jeweiligen Standort des Nutzers. Wetter.tv zeigt die allgemeine Wetterlage sowie eine Prognose für die nächsten sieben Tage an, damitdas Pilzwochenende schon frühzeitig geplant werden kann. Kostenlos.

Optimales Pilzwetter

Verschiedene Arten von Speisepilzen wachsen das ganze Jahr. Die Hochsaison für Pilzsammler startet aber im Spätsommer und dauert den gesamten Herbst über an. Pilze brauchen vor allem viel Wärme und Feuchtigkeit, um zu gedeihen. Denn erst wenn das Pilzgeflecht optimale klimatische Bedingungen vorfindet, lässt es den Fruchtkörper aus dem Boden sprießen, den wir im Allgemeinen als „Pilz“ bezeichnen.

Pilzwetter 2013

„Der Frühling, insbesondere der verregnete Mai brachten für das Sprießen gute Faktoren. Der Juli hingegen war überdurchschnittlich sonnig und trocken, ebenso der August, der aber zumindest einige Perioden heftigen Gewitterregens hatte“, sagt Thomas Rinderer, Meteorologe bei wetter.tv. Der September verheiße aber Gutes für den Pilzsammler. „Durch die vergangenen wechselhaften und warmen Wochen sollten sich die Bedingungen aber verbessert haben.“

Pilzarten

Neben den Klassikern Steinpilz und Pfifferling, die in Buchenwäldern zu finden sind,gibt es derzeit: Wald- und Wiesenchampignon, Bovist, Hallimasch, Marone, Herbsttrompete oder Stockschwämmchen in NRW. Im Winter folgen Austernseitling, Samtfußrübling, Frostschneckling oder Judasohren.